Mit dem September beginnt in der Lausitz für viele wieder die Zeit zum Pilzesammeln. Zwar lassen sich essbare Pilze grundsätzlich fast das ganze Jahr über finden, die Hauptsaison liegt aber im Herbst. Entscheidend sind dabei vor allem passende Bedingungen und ausreichend Regen.
Das erklärt Robert Pump vom Brandenburger Landesverband für Pilzsachverständige. Bei den Radio Cottbus Wachmachern hat er darüber gesprochen, wann sich die Suche besonders lohnt und worauf Sammler bei unbekannten Pilzen achten sollten.
Pilzsaison in der Lausitz kann bis November dauern
Die eigentliche Hauptzeit startet nach Angaben des Pilzsachverständigen Anfang September.
Wie lange sie dauert, hängt auch vom Wetter ab. Bei geeigneten Bedingungen kann die Saison bis in den November hineinreichen, solange stärkere oder frühe Fröste ausbleiben.
Eine wichtige Voraussetzung ist ausreichend Niederschlag. Ohne genügend Regen sind die Bedingungen für viele Pilzarten schlechter.
Ein schöner Pilz ist nicht automatisch essbar
Wer im Wald einen Pilz entdeckt, sollte sich bei der Bestimmung nicht allein auf das Aussehen verlassen.
Robert Pump warnt davor, aus äußeren Merkmalen oder einem vermeintlich harmlosen Erscheinungsbild darauf zu schließen, dass ein Pilz essbar ist.
Gerade bei Arten, die man nicht eindeutig kennt, sollte deshalb genauer geprüft werden.
Bei Unsicherheit zum Pilzsachverständigen
Wer einen Fund nicht sicher bestimmen kann, sollte sich fachkundige Hilfe holen. Möglich ist beispielsweise der Gang zu einem Pilzberater oder Pilzsachverständigen.
Auch Fachliteratur kann bei der Bestimmung helfen. Entscheidend bleibt: Ist ein Pilz nicht eindeutig als essbar bekannt, sollte er nicht einfach in der Pfanne landen.
Robert Pump war bei den Radio Cottbus Wachmachern zu Gast und hat dort über die Pilzsaison und die sichere Bestimmung gesprochen.
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