Der frühere Energie-Cottbus-Trainer Heiko Weber ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Wie sein langjähriger Verein FC Carl Zeiss Jena mitteilte, erlag Weber am Montag einer schweren Krankheit. Im Februar hatte er eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Weber war als Spieler und Trainer eng mit dem ostdeutschen Fußball verbunden. Besonders große Spuren hinterließ er beim FC Carl Zeiss Jena.
Weber trainierte auch Energie Cottbus
2007 holte Energie Cottbus Weber zunächst als Trainer der zweiten Mannschaft in die Lausitz. Nach der Trennung von Petrik Sander übernahm er zwischenzeitlich auch die Bundesliga-Mannschaft des FCE. Dabei saß Weber für ein Spiel als Cheftrainer auf der Bank. Energie verlor damals mit 0:5 beim FC Bayern München.
Mehr als 300 Spiele für Carl Zeiss Jena
Seine längste und prägendste Zeit erlebte Weber beim FC Carl Zeiss Jena. Als Spieler absolvierte er dort mehr als 300 Partien. Auch als Trainer feierte er große Erfolge. 2004 übernahm er den Verein in der vierten Liga und führte Jena mit zwei Aufstiegen in Folge zurück in die 2. Bundesliga.
Letzter Torschütze der DDR-Oberliga
Auch ein besonderes Kapitel der Fußballgeschichte trägt Webers Namen. 1991 erzielte er am letzten Spieltag der DDR-Oberliga beim 2:0 gegen Energie Cottbus den letzten Treffer in der Geschichte dieser Spielklasse. Gleichzeitig schoss er Carl Zeiss Jena damit in die 2. Bundesliga. Zuletzt arbeitete Weber von 2022 bis 2023 als Trainer des ZFC Meuselwitz.
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