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Internationale Collagen-Bewegung kommt nach Cottbus

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Dienstag, 20. Oktober 2026“.Liveblog ansehen

Cottbus wird Teil eines internationalen Kunstprojekts: Ab Freitag, 23. Oktober, zeigen das IKMZ und die Stadt- und Regionalbibliothek zwei parallele Ausstellungen im Rahmen von „Club Collega regional – weltweit“. Zwölf Kunstschaffende aus der Region präsentieren dabei ihre eigenen Collagen. Innerhalb weniger Wochen hat sich das Projekt des Berliner Museums Haus des Papiers zu einem internationalen Netzwerk entwickelt. Mittlerweile beteiligen sich Regionalgruppen in 77 Städten und Regionen unter anderem in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Portugal, Schweden, Italien, Kanada, Pakistan und Iran.

Zwölf Kunstschaffende zeigen ihre Arbeiten in Cottbus

In Cottbus hat die Künstlerin Inna Perkas die Regionalgruppe ins Leben gerufen. Insgesamt zwölf Kunstschaffende beteiligen sich an den beiden Ausstellungen. Dazu gehören unter anderem Kunstpreisträgerin Carola Kirsch, Malerin Anette Lehmann-Westphal und Textilgestalterin Christina Köster. Jede Künstlerin und jeder Künstler zeigt zwischen zwei und zehn Arbeiten und bringt damit eine eigene Sicht auf die Collage als Kunstform ein.

Zwei Ausstellungen an zwei Orten

Das Projekt verteilt sich in Cottbus auf zwei Standorte. Im IKMZ am Platz der Deutschen Einheit 2 läuft die Ausstellung „Club Collega Cottbus und Freunde“. Die Stadt- und Regionalbibliothek in der Berliner Straße 13/14 zeigt unter dem Titel „Fragmente – Zwischen Schnipseln, Schichten und Geschichten“ eine weitere Ausstellung. Besucher können beide Ausstellungen ab dem 23. Oktober während der regulären Öffnungszeiten sehen. In Cottbus laufen sie bis zum 23. Dezember 2026.

Weltweites Projekt verbindet regionale Künstler

„Club Collega regional – weltweit“ funktioniert bewusst anders als eine klassische Wander- oder Gemeinschaftsausstellung. Jede Regionalgruppe organisiert ihre Ausstellung eigenständig. Das Museum Haus des Papiers stellt den gemeinsamen Rahmen, die Infrastruktur und die internationale Vernetzung bereit. Die Initiatoren verstehen das Projekt als Grassroots-Kulturbewegung. Die Künstler gestalten ihre Ausstellungen vor Ort unabhängig voneinander und verbinden sich gleichzeitig mit Gruppen in zahlreichen Ländern.

Collage soll Menschen miteinander verbinden

Die Collage steht dabei nicht nur als künstlerische Technik im Mittelpunkt. Das Projekt versteht sie auch als Möglichkeit, Materialien, Ideen und Menschen miteinander zu verbinden. Zum internationalen Auftakt öffnen zahlreiche Regionalgruppen ihre Ausstellungen zeitgleich. Ein gemeinsamer Videocall verbindet die teilnehmenden Orte zusätzlich miteinander.

Das internationale Projekt läuft vom 22. Oktober bis 22. November 2026. Die beiden Cottbuser Ausstellungen bleiben darüber hinaus bis zum 23. Dezember geöffnet.

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Autor: Redaktion

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