Maximilian Dörnbach vom RSC Cottbus hat bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft in Shanghai die Silbermedaille im Keirin gewonnen. Der 30-Jährige sicherte sich damit die erste WM-Medaille seiner Karriere.
Nur Lavreysen schneller als Dörnbach
Im Finale am Donnerstag musste sich Dörnbach lediglich dem Niederländer Harrie Lavreysen geschlagen geben. Bronze ging an den Japaner Shinji Nakano.
Nach Medienberichten fuhr Dörnbach im Finale ein taktisch starkes Rennen, hielt sich lange in aussichtsreicher Position und schob sich auf den letzten Metern noch auf Rang zwei.
Für Lavreysen war es bereits der 22. WM-Titel seiner Karriere und der fünfte im Keirin.
Erste WM-Medaille seiner Karriere
Für Dörnbach ist Silber in Shanghai die erste Medaille bei einer Weltmeisterschaft. Besonders ist dabei auch, dass Keirin zum olympischen Programm gehört.
Nach Medienberichten hatte der 30-Jährige vor dem Wettbewerb selbst nicht unbedingt mit einem Podestplatz gerechnet.
Für die deutschen Männer ist es zudem die erste WM-Medaille im Keirin seit 2019. Damals hatte Stefan Bötticher Bronze gewonnen.
Nächste Medaille mit Cottbuser Beteiligung
Für das deutsche Bahnrad-Team ist Dörnbachs Silber bereits die nächste Medaille bei der WM in Shanghai.
Zuvor hatten Clara Schneider, Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch Bronze im Teamsprint gewonnen.
Damit gibt es bei der Weltmeisterschaft erneut einen Podestplatz mit enger Verbindung zum RSC Cottbus.























