Nach dem Hitzesommer 2026 will Brandenburg seine Vorsorge gegen hohe Temperaturen weiterentwickeln. Neue Wärmebelastungskarten für alle Kommunen und ein Dashboard zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz sollen dabei helfen, Schutzmaßnahmen gezielter zu planen. Vor Ort geht es unter anderem um Trinkbrunnen, Gebäudekühlung und Angebote für besonders gefährdete Menschen.
Gesundheits- und Klimaschutzministerium haben dazu einen aktuellen Bericht zum Stand der Hitzeaktionsplanung vorgelegt. Darin wird zusammengefasst, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und wie die Vorsorge weiterentwickelt werden soll.
Hitzeschutz in Brandenburg wird weiterentwickelt
Eine neue Grundlage bilden Wärmebelastungskarten für alle Kommunen. Hinzu kommt ein Dashboard zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz.
Damit sollen Informationen zur Verfügung stehen, auf deren Grundlage gezielte Maßnahmen gegen gesundheitliche Belastungen durch Hitze entwickelt werden können.
Parallel dazu geht es um konkrete Veränderungen vor Ort. Genannt werden Gebäudekühlung, Trinkbrunnen und Schutzangebote für besonders gefährdete Menschen.
Brandenburg reagiert auf steigende Temperaturen
Das Land zählt nach Angaben von Gesundheitsminister René Wilke zu den Bundesländern, die besonders stark von Hitze betroffen sind. Gleichzeitig verweist er auf den hohen Altersdurchschnitt in Brandenburg.
Wirtschafts- und Klimaministerin Martina Klement sieht neben verlässlichen Daten auch klimaangepasste Städte und Gemeinden sowie eine widerstandsfähige Infrastruktur als Bestandteile des Hitzeschutzes.
Ziel ist es, Maßnahmen nicht erst während einer akuten Hitzewelle umzusetzen, sondern die Vorsorge bereits vorher auszubauen.
Hitzevorsorge gehört zur Klimaanpassungsstrategie
Der Hitzeschutz in Brandenburg ist Teil der Klimaanpassungsstrategie, die die Landesregierung 2023 beschlossen hat.
Eine weitere Grundlage bildet das 2022 veröffentlichte Gutachten zum Hitzeaktionsplan für Brandenburg.
Daneben besteht ein Zentrales Netzwerk Hitzeschutz, an dem sich weitere Akteure aus unterschiedlichen Lebensbereichen beteiligen können.
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