Nach rechtsextremen Schmierereien in Cottbus hat die Polizei drei Jugendliche als Tatverdächtige gestellt. In der Turower Straße waren unter anderem Hakenkreuze, SS-Runen und antisemitische Graffiti an Hauswänden entdeckt worden. Wenig später meldete eine Zeugin erneut Sprayer an derselben Stelle. Die Polizei konnte daraufhin drei Jugendliche aufgreifen und brachte sie zur Identitätsfeststellung auf die Wache.
Zeugin meldet erneut Sprayer
Zunächst waren die verfassungsfeindlichen und antisemitischen Schmierereien an mehreren Hauswänden festgestellt worden. Kurz darauf ging bei der Polizei ein weiterer Hinweis ein. Eine Zeugin hatte beobachtet, dass sich erneut Personen an derselben Stelle aufhielten und dort offenbar sprühten. Einsatzkräfte trafen wenig später drei Jugendliche an. Sie wurden zur Feststellung ihrer Personalien auf die Dienststelle gebracht.
Wegen der Art der Graffiti hat der Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen. Ermittelt wird nun, ob die Jugendlichen für die bereits entdeckten Schmierereien verantwortlich sind und ob weitere Straftaten im Zusammenhang stehen. Weitere Angaben zu den Tatverdächtigen oder zum genauen Umfang der Beschädigungen lagen zunächst nicht vor.
Verfassungsfeindliche Symbole sind strafbar
Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist strafbar. Dazu gehören unter anderem Hakenkreuze und SS-Runen.
Auch antisemitische Schmierereien werden von den Ermittlungsbehörden entsprechend verfolgt. In solchen Fällen prüft der Staatsschutz regelmäßig einen politischen Hintergrund.
Jetzt weiterlesen: Unser Tages-Liveticker auf radiocottbus.de bringt euch die Lausitz-News von heute auf einen Blick.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du radiocottbus.de als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge radiocottbus.de hier als bevorzugte Quelle hinzu.
























