10-Punkte-Plan für Brandenburgs Schulen: Ministerium prüft Forderungen

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag, 21. September 2026“.Liveblog ansehen

Das Brandenburger Bildungsministerium hat auf den 10-Punkte-Plan des Landesschülerrates reagiert. Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann will die Forderungen prüfen lassen. Gleichzeitig macht er deutlich: Nicht alle Vorschläge des neuen 10-Punkte-Plans werden sich aus seiner Sicht umsetzen lassen.

Forderungen werden geprüft

Der Landesschülerrat hatte seinen Forderungskatalog am 18. September vorgestellt. Darin formuliert die Interessenvertretung der Schülerinnen und Schüler konkrete Erwartungen an die Bildungspolitik in Brandenburg.

Bildungsminister Gordon Hoffmann würdigte zunächst das Engagement des Landesschülerrates. Die Schülervertretung sei für das Ministerium ein wichtiger Ansprechpartner und bringe die Perspektive der Schülerinnen und Schüler in bildungspolitische Debatten ein. Die zehn Forderungen sollen nun im Bildungsministerium geprüft werden. Anschließend wolle man darüber sprechen, welche Vorschläge sich konkret umsetzen lassen.

Hoffmann dämpft zugleich die Erwartungen. Nicht alle Forderungen könnten erfüllt werden. Vor allem die finanzielle Lage Brandenburgs setze Grenzen, erklärte der Minister.

Darum geht es im 10-Punkte-Plan

Der Landesschülerrat fordert Veränderungen in mehreren Bereichen des Schulalltags. Dazu gehören mehr Unterstützung für die mentale Gesundheit und mehr Schulsozialarbeit sowie eine stärkere politische und digitale Bildung.

Außerdem geht es um Änderungen bei Noten und Bewertung, neue Unterrichtsformen und mehr Mitbestimmung für Schülerinnen und Schüler. Gefordert werden unter anderem auch Deutschlandtickets für Schülerinnen und Schüler, eine stärkere Förderung von Gesamtschulen und mehr Beteiligung bei der Entwicklung von Lehrplänen.

Foto: Symbolbild

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Autor: Redaktion

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