Der FC Energie Cottbus hat seinen neuen Torhüter gefunden: Marcel Lotka schließt sich den Lausitzern an. Der 25-Jährige kommt von Fortuna Düsseldorf und soll den FCE in der neuen Zweitliga-Saison zwischen den Pfosten verstärken.
Für Energie ist das eine wichtige Personalentscheidung. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga braucht der Verein auf allen Positionen Qualität, Erfahrung und Spieler, die sofort funktionieren können – Lotka bringt genau das mit.
Lotka bringt Erfahrung ins Energie-Tor
Marcel Lotka ist 1,91 Meter groß, im besten Fußballeralter und hat bereits einiges erlebt. Insgesamt stehen bei ihm bisher zehn Einsätze in der 1. Bundesliga, zwei Spiele in der 2. Bundesliga und 84 Partien in der 3. Liga in der Bilanz. Zuletzt stand der Torhüter bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Davor war er unter anderem für Hertha BSC und Borussia Dortmund II aktiv. In Dortmund wurde Lotka Stammtorhüter der zweiten Mannschaft und sammelte viel Spielpraxis in der 3. Liga.
Für den FC Energie ist diese Mischung spannend. Lotka kennt den Profibereich, hat aber mit 25 Jahren noch Entwicklungspotenzial. Genau solche Spieler können in einer anspruchsvollen Zweitliga-Saison wichtig werden.
Energie hat sich bei der Suche Zeit gelassen
Die Verpflichtung von Lotka kommt nicht zufällig, der FC Energie hat den Torwartmarkt in Ruhe beobachtet und wollte offenbar keine schnelle Notlösung präsentieren. Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz betont, dass die Suche eng mit dem Torwartbereich abgestimmt wurde. Besonders das Vertrauen in die Einschätzung von Torwarttrainer Alex Sebald spielte dabei eine wichtige Rolle.
Sebald selbst machte deutlich, dass bei Lotka nicht nur die sportliche Qualität gezählt habe. Auch die Gespräche, die Einstellung und das menschliche Gesamtpaket hätten überzeugt. Für Energie ist das wichtig, denn der neue Keeper muss nicht nur Bälle halten, sondern auch in die Mannschaft passen.
Von Duisburg über Leverkusen bis Cottbus
Geboren wurde Marcel Lotka in Duisburg. Seine ersten Schritte machte er bei den Sportfreunden Hamborn und später beim MSV Duisburg. Danach ging es früh in große Nachwuchsleistungszentren.
Mit 13 Jahren wechselte er zum FC Schalke 04, später zu Rot-Weiss Essen und anschließend zu Bayer Leverkusen. Dort wurde er im Leistungsbereich der U17 und U19 weiter ausgebildet. Im Sommer 2020 folgte der Schritt zu Hertha BSC. Dort gelang ihm der Sprung in den Männerbereich. Für den Hauptstadtclub kam er auf seine ersten Bundesliga-Einsätze. Danach wechselte er zu Borussia Dortmund, wo er vor allem in der U23 wichtige Spielpraxis sammelte.
Jetzt beginnt für Lotka das nächste Kapitel beim FC Energie Cottbus.
Ein Transfer mit Signalwirkung
Die Verpflichtung von Marcel Lotka zeigt, wie ernst Energie die neue Aufgabe in der 2. Bundesliga angeht. Der Verein arbeitet weiter daran, den Kader stabil und konkurrenzfähig aufzustellen.
Gerade auf der Torwartposition braucht es Ruhe, Ausstrahlung und Verlässlichkeit. Ein Keeper kann in engen Spielen Punkte retten. Er kann einer Defensive Sicherheit geben. Und er kann gerade in schwierigen Phasen eine wichtige Stütze sein. Für die Fans dürfte deshalb besonders spannend werden, wie sich Lotka in Cottbus einlebt und welche Rolle er im neuen Torhüterteam übernimmt.
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Foto: FC Energie Cottbus
























