Bei geplanten Gewässerunterhaltungsarbeiten an der Neiße bei Forst ist heute eine historische Kanone entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg sicherte die Waffe fachgerecht und transportierte sie anschließend ab. Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Verantwortlichen zu keinem Zeitpunkt Gefahr.
Historische Kanone gefunden
Der Fund wurde im Zuge geplanter Arbeiten an der Neiße gemacht. Dabei handelte es sich um eine 76-mm-Regimentkanone sowjetischer Bauart, Modell M1943. Nach der Entdeckung übernahm der Kampfmittelbeseitigungsdienst, kurz KMBD, die Sicherung der historischen Waffe. Spezialkräfte kümmerten sich um den fachgerechten Abtransport.
Wichtig für die Menschen in Forst und Umgebung: Von der Fundstelle ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung aus. Die Kanone wurde kontrolliert geborgen und durch die zuständigen Spezialkräfte entfernt.
Was für eine Kanone wurde entdeckt?
Bei der geborgenen Waffe handelt es sich um eine 76-mm-Regimentkanone M1943, auch bekannt unter der sowjetischen Bezeichnung OB-25. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion entwickelt.
Die Kanone war ein leichtes Infanteriegeschütz. Eingesetzt wurde sie vor allem für den direkten Beschuss von leichten Feldbefestigungen und ungeschützten Zielen. Gegen gepanzerte Fahrzeuge waren die verfügbaren Sprenggranaten nur eingeschränkt verwendbar.



Fotos: Enrico Schnick, KMBD
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