Der Industriepark Lausitz in Schwarzheide liegt direkt an der Bundesautobahn A13 und der Eisenbahntrasse Dresden-Cottbus. Er verfügt über 290 Hektar industriell nutzbare Fläche im Kerngelände. Über 20 Produktionsbetriebe und insgesamt über 50 Unternehmen am Standort nutzen die Infrastrukturanlagen, verbunden durch ein mehr als 120 Kilometer langes Netz an Rohrleitungen. Die Betreibergesellschaft „BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH“ mit mehr als 900 Mitarbeitenden bietet Kunden und Kooperationspartnern umfassende Standortdienstleistungen und eine hocheffiziente, branchenspezifische Infrastruktur.

Strukturwandel nimmt Fahrt auf: Neue Projekte für Schwarzheide vorgestellt

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Der Industriepark Lausitz in Schwarzheide entwickelt sich immer stärker zu einem Zentrum für nachhaltige Industrie, Recycling und Wasserstofftechnologien. Davon hat sich Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement bei einem Besuch vor Ort überzeugt. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft informierte sie sich über aktuelle Entwicklungen des Standorts.

Industriepark Lausitz gewinnt an Bedeutung

Nach Angaben der Betreiber entwickelt sich der Industriepark Lausitz mit hoher Dynamik. Bereits weniger als ein Jahr nach dem offiziellen Start können mehrere wichtige Projekte vorgewiesen werden.

Dazu zählen neue Unternehmensansiedlungen sowie Investitionsvorhaben im dreistelligen Millionenbereich. Ziel ist es, den Standort langfristig als Zentrum für moderne Industrie- und Kreislaufwirtschaft zu etablieren.

Industriepark Lausitz setzt auf Recycling-Technologien

Ein Schwerpunkt der aktuellen Entwicklung liegt auf dem Bereich Kunststoffrecycling.

Das Unternehmen Infinite Loop Europe plant im Industriepark den Bau einer Anlage zur Aufbereitung von PET-Kunststoffabfällen. Ziel ist es, vollständig recyceltes PET in Neuwarequalität herzustellen und damit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Der Betrieb der Anlage ist nach aktuellen Planungen für das Jahr 2030 vorgesehen.

Wasserstoffprojekt stärkt den Standort

Auch die Wasserstoffwirtschaft spielt in Schwarzheide eine immer größere Rolle.

Das Dresdner Unternehmen Sunfire errichtet im Industriepark Lausitz derzeit eine Testanlage für Hochtemperatur-Elektrolyse. Die Technologie soll künftig die Herstellung von grünem Wasserstoff ermöglichen.

Bereits in diesem Jahr soll die Anlage in Betrieb gehen. Anschließend sind umfangreiche industrielle Langzeittests geplant.

Strukturwandel in der Lausitz nimmt Fahrt auf

Wirtschaftsministerin Martina Klement bezeichnete den Industriepark Lausitz als Beispiel für erfolgreichen Strukturwandel in Brandenburg.

Die Investitionen würden zeigen, dass die Lausitz für nationale und internationale Unternehmen zunehmend attraktiv werde. Moderne Technologien, Innovationen und nachhaltige Industrieansiedlungen seien wichtige Bausteine für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

Weitere Entwicklung geplant

Neben den konkreten Investitionsprojekten standen beim Besuch auch Themen wie Fachkräftesicherung, Infrastruktur und die weitere Erschließung von Industrieflächen auf der Tagesordnung.

Mit den laufenden Projekten in den Bereichen Recycling, Wasserstoff und nachhaltige Produktion entwickelt sich der Industriepark Lausitz zunehmend zu einem Vorzeigeprojekt des Strukturwandels in der Region.

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Autor: Redaktion

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