Glasfaserausbau im Landkreis OSL: 14.000 Haushalte und Unternehmen profitieren

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Mit einem symbolischen Auftakt in Altdöbern hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz den nächsten großen Schritt beim Ausbau der digitalen Infrastruktur eingeläutet. Am Donnerstag fiel offiziell der Startschuss für das sogenannte „Graue-Flecken-Programm“, mit dem weitere Haushalte und Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen.

Glasfaserausbau im Landkreis OSL geht in die nächste Runde

Auf dem Gelände der Stahlbau Altdöbern GmbH gab Landrat Alexander Erbert gemeinsam mit Vertretern der Telekommunikationsbranche, der Kommunen und Fördermittelgeber den offiziellen Start für das zweite kreisweite Ausbauprogramm.

Ziel ist es, die bislang noch nicht ausreichend versorgten Bereiche im Landkreis mit modernen Glasfaseranschlüssen auszustatten.

Glasfaserausbau im Landkreis OSL: 50 Millionen Euro Fördermittel

Dem Ausbau waren Förderzusagen von Bund und Land Brandenburg in Höhe von rund 50,7 Millionen Euro vorausgegangen. Bereits im März wurde der entsprechende Zuwendungsvertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen GlasfaserPlus unterzeichnet, das den Ausbau umsetzt.

Im Fokus stehen nun sogenannte „Graue Flecken“. Dabei handelt es sich um Adressen, die bislang zwar über Internetanschlüsse verfügen, deren Bandbreite jedoch nicht mehr den Anforderungen moderner digitaler Anwendungen entspricht.

9.500 Adressen in 25 Orten sollen angeschlossen werden

Nach Angaben von GlasfaserPlus sollen rund 9.500 Adressen mit insgesamt etwa 14.000 Haushalten und Unternehmen an das neue Netz angeschlossen werden. Geplant ist die Verlegung von rund 670 Kilometern Glasfaserleitungen. Zusätzlich sollen etwa 500 Netzverteiler errichtet werden.

Die Bauarbeiten werden sich voraussichtlich über einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken.

Unternehmen profitieren von schnellen Verbindungen

Als Ort für den offiziellen Baustart wurde bewusst die Stahlbau Altdöbern GmbH gewählt.

Das Unternehmen steht stellvertretend für viele Betriebe in der Region, die auf leistungsfähige Internetverbindungen angewiesen sind. Moderne Glasfaseranschlüsse ermöglichen beispielsweise die schnelle Übertragung großer Datenmengen, cloudbasierte Anwendungen sowie die digitale Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern.

Eigentümer müssen Zustimmung erteilen

Damit die Glasfaserleitungen nicht nur bis zur Straße, sondern auch bis ins Gebäude verlegt werden können, ist die Zustimmung der Eigentümer erforderlich. Der Landkreis weist darauf hin, dass sich für viele Immobilienbesitzer die Möglichkeit bietet, ihre Gebäude im Rahmen des geförderten Ausbaus kostenfrei an das Glasfasernetz anschließen zu lassen.

Alle betroffenen Adressen wurden bereits schriftlich informiert. Weitere Informationen zum Ausbau gibt’s auf der Internetseite des Landkreises.

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Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz

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Autor: Redaktion

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