Die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Dr. Andrea Lübcke kommt am 4. Juni nach Neupetershain und Welzow, um mit regionalen Initiativen und Kommunalvertretern über den Strukturwandel in der Lausitz zu sprechen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte und die Zukunft der Bergbaufolgelandschaft.
Forderungen aus der Region werden übergeben
Geplant ist am Vormittag ein Gespräch am Bahnhof Neupetershain. Dort wollen Vertreter regionaler Initiativen ein Forderungspapier überreichen. Darin geht es unter anderem um die Entwicklung des Bahnhofsumfelds, bessere Verkehrsverbindungen, das Industriegebiet Welzow/Flugplatz sowie weitere Vorhaben in der Region.
Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Mitglieder des Vereins „Neupetershainer Geschichten – jetzt sind wir mal dran“ sowie die Welzower Stadtverordnete Hannelore Wodtke.
Zukunft der Bergbaufolgelandschaft im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs ist die Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft rund um den Tagebau Welzow. Diskutiert werden sollen unter anderem die Planungen für den künftigen Tagebaufolgesee und die Perspektiven für die Region nach dem Braunkohleabbau.
Spielräume bei Strukturmitteln werden kleiner
Hintergrund sind aktuelle Zahlen aus dem Begleitausschuss Strukturwandel. Demnach stehen im sogenannten Arm 1 insgesamt 3,612 Milliarden Euro Strukturmittel zur Verfügung. Für 93 Projekte sind bereits rund 2,710 Milliarden Euro Bundesmittel vorgesehen.
Nach aktuellem Stand sind damit bereits 89 Prozent der verfügbaren Bundesmittel gebunden oder reserviert. Bis zum Jahr 2038 verbleiben noch rund 395 Millionen Euro an Restmitteln.
Region fordert klare Perspektiven
Mit Blick auf die begrenzten finanziellen Spielräume gewinnt die Priorisierung künftiger Projekte zunehmend an Bedeutung. Vertreter aus Welzow und Neupetershain wollen deshalb auf die aus ihrer Sicht wichtigen Vorhaben aufmerksam machen und deren Umsetzung vorantreiben.
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