Die große schwimmende Solaranlage auf dem Cottbuser Ostsee soll nach aktuellen Plänen ab dem Spätsommer Strom liefern. Das Energieunternehmen Leag arbeitet derzeit an Reparaturen und technischen Anpassungen nach schweren Sturmschäden.
Die Anlage war im Winter 2024/25 durch starke Wellen und Wind teilweise erheblich beschädigt worden. Jetzt wird das Konzept der schwimmenden Photovoltaik-Anlage überarbeitet.
Solaranlage auf dem Cottbuser Ostsee nach Schäden verstärkt
Aktuell werden neue Schwimmkörper an den Außenbereichen der Anlage eingesetzt. Statt bisheriger Doppelboote kommen künftig verstärkte Einzelboote zum Einsatz.
Das Ziel: Die Anlage soll gleichzeitig flexibler und stabiler gegen Wind und Wellengang werden.
Zusätzlich wurde ein großer Wellenbrecher installiert, der laut Leag kurz vor der Fertigstellung steht.
Strom für tausende Haushalte geplant
Die schwimmende Solaranlage soll sich künftig über rund 16 Hektar auf dem Cottbuser Ostsee erstrecken. Wenn die Anlage vollständig am Netz ist, könnte sie Strom für etwa 8.000 Haushalte produzieren.
Das Projekt gilt als eines der bekanntesten Energievorhaben im Strukturwandel der Lausitz.
Leag setzt auf Neustart im Spätsommer
Trotz der Rückschläge hält die Leag an dem Projekt fest. Nach den umfangreichen Anpassungen soll die Solaranlage nun deutlich widerstandsfähiger gegen extreme Wetterlagen werden.
Wann die Anlage exakt ans Netz geht, wurde bislang noch nicht genannt.
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