Im Bereich Krausnick und Schlepzig wurde ein massiver Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt. Besonders betroffen sind Wanderwege und Wasserläufe im Biosphärenreservat Spreewald. Der Landesforst Brandenburg und der Landkreis Dahme-Spreewald warnen jetzt vor möglichen Gesundheitsgefahren.
Auf rund 750 Hektar Waldfläche zeigen zahlreiche Eichen deutliche Schäden. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners breiten sich dort aktuell stark aus.
Eichenprozessionsspinner sorgt für Gesundheitsgefahr
Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Menschen erhebliche Beschwerden auslösen. Möglich sind Hautreizungen, Rötungen und sogenannte Raupendermatitis. In einzelnen Fällen kann es auch zu stärkeren allergischen Reaktionen kommen.
Besonders problematisch: Die feinen Haare brechen leicht ab und können durch die Luft verbreitet werden.
Warnschilder im Bereich Krausnick und Schlepzig aufgestellt
Die untere Forstbehörde hat bereits Warnhinweise entlang betroffener Waldwege angebracht. Spaziergänger, Radfahrer und Wassersportler sollen in den betroffenen Bereichen besonders vorsichtig sein.
Nach Angaben des Landesforstes sind die Schäden an den Eichen bereits deutlich sichtbar. Viele Baumkronen wirken lichter, zahlreiche Blätter wurden von den Raupen stark beschädigt.
Landkreis Dahme-Spreewald bittet um Vorsicht
Der Landkreis weist darauf hin, dass auch außerhalb der markierten Bereiche einzelne Bäume vom Eichenprozessionsspinner betroffen sein können.
Besucherinnen und Besucher sollten deshalb aufmerksam bleiben und den direkten Kontakt mit Raupen oder Gespinsten unbedingt vermeiden.
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