In Cottbus ist gestern ein neues Netzwerk-Format für die Kulturszene der Lausitz gestartet. Beim ersten Forum #KulturSichern sind Veranstalter, Kulturschaffende, Politik, Wissenschaft und Initiativen zusammengekommen, um über die Zukunft kultureller Arbeit zu sprechen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Sicherheit, Schutz und der Umgang mit aktuellen Herausforderungen.
Austausch über Sicherheit und Kulturarbeit
Das neue Forum fand am 19. Mai in Cottbus statt und hat erstmals unterschiedliche Akteure der Veranstaltungs- und Kulturszene zusammengebracht. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Verein Losmachen e.V. Ziel des Forums war es, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln.
Im Fokus standen dabei vor allem Fragen rund um Sicherheit bei kulturellen Veranstaltungen. Diskutiert wurde unter anderem:
wie sich Veranstalter besser auf Bedrohungslagen vorbereiten können,
wie kulturelle Einrichtungen geschützt werden können und wie im Ernstfall schnell und abgestimmt reagiert werden sollte.
Dabei ging es nicht nur um akute Sicherheitsfragen, sondern auch um langfristige Bedingungen für Kulturarbeit in der Region.
Kultur soll langfristig gesichert werden
Die Veranstalter wollen mit dem Forum auch darüber sprechen, wie Kulturangebote in Zukunft stabil und dauerhaft möglich bleiben können. Gerade freie Kulturprojekte, Veranstaltungen und Initiativen stehen vielerorts unter Druck – sei es finanziell, organisatorisch oder gesellschaftlich. Das Forum #KulturSichern soll deshalb neue Perspektiven und gemeinsame Strategien für die Lausitzer Kulturszene schaffen.
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