Bundesforschungsministerin informiert sich in der Lausitz

Lausitz Science Park soll Europas Zukunftslabor werden

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 13. Mai 2026“.Liveblog ansehen

Die Lausitz entwickelt sich immer stärker zu einer der wichtigsten Forschungs- und Technologieregionen Deutschlands. Beim Besuch von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in Cottbus wurde deutlich: Milliardeninvestitionen, neue Hochschulprojekte und der entstehende Lausitz Science Park sollen den Strukturwandel dauerhaft absichern.

Gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wissenschaftsministerin Manja Schüle informierte sich die Ministerin an der BTU Cottbus-Senftenberg über neue Forschungsprojekte, moderne Energietechnologien und den Ausbau der Wissenschaftslandschaft in der Lausitz.

Lausitz Science Park als Herzstück des Wandels

Der entstehende Lausitz Science Park gilt als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Region. Ziel ist es, Forschung, Wirtschaft und Industrie enger zu vernetzen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Ministerpräsident Woidke betonte, dass rund sechs Milliarden Euro der Strukturhilfen gezielt in Wissenschaft und Forschung investiert werden. Damit solle die Lausitz zu einer europäischen Modellregion für klimaneutrales Wirtschaften werden.

Auch Bundesforschungsministerin Bär sieht enormes Potenzial: Die Region entwickle sich zunehmend zu einem Zentrum für klimaneutrale Energie, moderne Industrie und technologische Innovationen.

Milliardenförderung für Forschung in der Lausitz

Allein das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt derzeit 20 Strukturstärkungsprojekte in der Lausitz mit mehr als 1,8 Milliarden Euro.

Das größte Vorhaben ist die neue Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem, die bis 2038 mit rund 1,2 Milliarden Euro gefördert wird. Die Universität soll moderne Gesundheitsversorgung, Forschung und Digitalisierung in der Region verbinden.

An der BTU Cottbus-Senftenberg laufen zudem mehrere Forschungsprojekte zu klimaneutraler Industrie, Energiesystemen und digitaler Infrastruktur.

Wissenschaft als Zukunftsmotor der Region

Wissenschaftsministerin Manja Schüle bezeichnete die Lausitz als echte Boom-Region. Besonders die Entwicklung in Cottbus zeige, wie erfolgreich der Wandel inzwischen verlaufe.

Forscherinnen und Forscher arbeiteten hier bereits an Technologien für die Zukunft – von moderner Medizin über nachhaltige Industrie bis hin zu Energie- und Digitalisierungslösungen.

Auch die BTU sieht große Chancen: Internationale Spitzenforschung und der Transfer neuer Technologien sollen künftig noch stärker in der Lausitz gebündelt werden.

Hightech-Agenda soll Brandenburg stärken

Beim Treffen ging es außerdem um die sogenannte Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung. Brandenburg hat dafür bereits eigene Projekte vorgeschlagen, um Schlüsseltechnologien weiter auszubauen und zusätzliche Innovationen in die Lausitz zu holen.

Mit dem Ausbau von Forschung, Wissenschaft und Technologie will sich die Region langfristig als international sichtbarer Zukunftsstandort etablieren.

Noch mehr News, Hintergründe und Entwicklungen von heute lest ihr in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de.

---
---

Autor: Redaktion

Und auf Radio Cottbus …

mehr Lausitznews