Der LHC Cottbus verabschiedet sich mit einem deutlichen Erfolg in die Sommerpause. Die Lausitzer gewannen am Samstagabend in der Lausitz-Arena gegen den HC Empor Rostock II mit 43:31 und beenden die Saison in der Regionalliga Ostsee-Spree auf Platz zwei.
Der Rückstand auf Meister GW Werder betrug am Ende nur zwei Punkte.
LHC Cottbus dreht nach Startproblemen auf
Vor dem Anwurf gab es zunächst technische Probleme: Die Anzeigetafel in der Lausitz-Arena fiel aus, das Spiel begann deshalb rund 15 Minuten später. Auch sportlich brauchte der LHC etwas Zeit, um richtig in die Partie zu finden.
Nach etwa 20 Minuten wurde Cottbus stärker. Torhüter Niklas Schuhmann, der den Verein aus beruflichen Gründen verlässt, zeigte in seinem letzten Spiel wichtige Paraden. Die Abwehr stabilisierte sich, vorne kam der LHC immer besser ins Tempo.
Tempohandball in der Lausitz-Arena
Nach der Pause spielte sich Cottbus in einen Rausch. Trainer Bennett Speed sprach nach dem Spiel von Tempohandball vom Feinsten. 43 Tore gegen Rostock II waren ein starkes Ausrufezeichen zum Saisonabschluss.
Beste Werfer waren Nicola Kuhlmey und Lukasz Orlich mit jeweils neun Treffern. Kuhlmey beendet die Saison mit 151 Toren als drittbester Torschütze der Liga.
Starke Saison mit Pokalsieg und Platz zwei
Der LHC blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Neben dem zweiten Platz in der Liga steht auch der Pokalgewinn. Besonders die Rückrunde machte deutlich: Die Entwicklung stimmt.
Trainer Bennett Speed zog ein positives Fazit. Nach einer schwierigen Findungsphase in der Hinrunde habe die Mannschaft im Jahr 2026 einen großen Schritt nach vorn gemacht.
Pokal-Final-Four kommt nach Cottbus
Vor dem Spiel überreichte Tom Hamann, Geschäftsführer des Handball-Verbandes Brandenburg, die Medaillen für den Pokalsieg. Dazu brachte er eine Nachricht mit, die die Lausitz-Arena jubeln ließ: Das HVB-Pokal Final Four der kommenden Saison steigt am 19. und 20. Dezember 2026 in Cottbus.
Vier Frauen- und vier Männerteams kämpfen dann in der Lausitz-Arena um den Pokalsieg. Der Verband will das Turnier längst nicht mehr nur als Pflichtveranstaltung sehen. Das Final Four soll ein echtes Handball-Spektakel für ganz Brandenburg werden.
Cottbus wird zur Handball-Bühne Brandenburgs
Mit der Lausitz-Arena wurde bewusst ein Standort gewählt, der für Begeisterung und Handball-Leidenschaft steht. Der Verband setzt dabei auf professionelles Event-Feeling mit Livestreams, mehreren Kameras, Replays und emotionaler Atmosphäre.
Doch im Mittelpunkt soll vor allem das Erlebnis in der Halle stehen: volle Ränge, Trommeln, Emotionen und hochklassiger Amateurhandball.
Das HVB-Pokal Final Four soll damit weit mehr werden als nur ein Turnier. Es ist ein sportliches Signal für die gesamte Region und ein weiteres Ausrufezeichen für den Handball in Cottbus.
Immer up to date für die Lausitz: unser Tages-Liveticker auf radiocottbus.de.
Fotos: Steffen Beyer























