Künstler Martin Schüler mit seiner Aktion "TeddyBotschaft" vor dem Brandenburger Landtag

„TeddyBotschaft“ setzt Zeichen für Kinderschutz

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Mitten vor dem Landtag in Potsdam sind am Mittwoch (22.04.) tausende Kuscheltiere aufgebaut worden – die Aktion „TeddyBotschaft“ des Cottbuser Künstlers Martin Schüler setzt ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit beim Thema Kinderschutz.


Kuscheltiere stehen für echte Schicksale

Die TeddyBotschaft“ hat den Alten Markt in Potsdam in eine besondere Installation verwandelt. Jedes Kuscheltier steht dabei symbolisch für ein Kind und macht sichtbar, dass hinter jeder Zahl ein echtes Schicksal steckt. Die Aktion will genau dort hinschauen, wo oft weggesehen wird und mehr Aufmerksamkeit erzeugen für Kinder, die Gewalt, Vernachlässigung oder schwierige Lebensumstände erleben. Die Botschaft dahinter ist deutlich: Kinderschutz geht alle an.


Politik sucht den Dialog vor Ort

Die TeddyBotschaft“ hat auch viele Vertreter aus der Brandenburger Politik angezogen. Abgeordnete verschiedener Parteien sowie Mitglieder der Landesregierung kamen zusammen, um sich die Installation anzuschauen und mit Martin Schüler ins Gespräch zu gehen.


Kunstaktion als Appell an die Gesellschaft

Die TeddyBotschaft“ ist mehr als nur eine Ausstellung. Sie steht für drei zentrale Gedanken:

  • Verantwortung füreinander übernehmen
  • bei Kindeswohlgefährdung nicht wegsehen
  • hinter Zahlen immer den Menschen sehen

Die Aktion begann mit einem einfachen Aufruf. Menschen aus ganz Deutschland haben daraufhin Kuscheltiere gespendet. Daraus ist eine Aktion entstanden, die jetzt sichtbar macht, wie wichtig Unterstützung und Aufmerksamkeit sind.

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Fotos: Viktoria Yarmolyuk

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Autor: Redaktion

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