Cottbus/Chóśebuz beteiligt sich gemeinsam mit mehreren Partnern am Mähfreien Mai. Ziel der Aktion ist es, durch weniger Mahd Lebensräume für Insekten zu erhalten und die Biodiversität in der Stadt zu fördern.
Mähfreier Mai soll Insekten in Cottbus schützen
Gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH sowie der eG Wohnen 1902 unterstützt die Stadt das kommunalpolitische Anliegen hinter dem Mähfreien Mai.
Im Mittelpunkt steht die Idee, Grünflächen im Mai nicht oder deutlich seltener zu mähen. So sollen wichtige Rückzugsorte und Nahrungsquellen für Insekten erhalten bleiben.
Stadt Cottbus pflegt viele Flächen bereits extensiv
Der Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen bewirtschaftet nach Angaben der Stadt rund 202 Hektar städtische Grünflächen. Schon heute werden davon etwa 72 Hektar extensiv gepflegt und im Mai grundsätzlich nicht gemäht.
Diese Flächen werden lediglich zweimal im Jahr, nämlich im Juni und September, gemäht. Damit leisten sie bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zum Insektenschutz.
Naturnahe Pflege auf weiteren Flächen
Auch über diese Flächen hinaus setzt Cottbus/Chóśebuz auf eine naturnahe Bewirtschaftung. Dazu gehören reduzierte und angepasste Mahdgänge sowie der Verzicht auf Pestizide und Düngemittel.
Mit diesem Ansatz will die Stadt die Artenvielfalt fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz natürlicher Lebensräume leisten.
Cottbus ruft Bürger zum Mitmachen auf
Die Stadt lädt nun auch Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen ein, sich am Mähfreien Mai zu beteiligen. Wer mitmachen möchte, soll im Mai möglichst weitgehend oder ganz auf das Mähen verzichten.
So kann der Mähfreie Mai nicht nur auf öffentlichen Flächen, sondern auch in privaten Gärten und auf weiteren Grundstücken Wirkung entfalten.
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