Die Slawenburg Raddusch in Vetschau bleibt weiterhin geschlossen, doch die rund 1.700 archäologischen Ausstellungsstücke werden vorerst nicht aus dem Museum entfernt. Die bestehenden Leihverträge wurden für mehrere Monate verlängert.
Slawenburg Raddusch vorerst nicht ausgeräumt
Ende März waren die Leihverträge für die Exponate ausgelaufen. Damit bestand kurzfristig die Möglichkeit, dass die Ausstellung geräumt werden muss. Durch die Verlängerung bleibt alles zunächst aber weiterhin vollständig eingerichtet.
Bis Anfang Mai sind Gespräche mit den Leihgebern, dem Land Brandenburg und dem Landkreis geplant. Ziel ist es, die weitere Entwicklung der Burg zu klären.
Finanzierung der Slawenburg Raddusch ungeklärt
Die Zukunft der Slawenburg Raddusch ist weiterhin offen. Ein Großteil der Exponate stammt aus dem Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel. Für die Sicherung und Betreuung der Ausstellungsstücke entstehen laufende Kosten.
Zu Beginn des Jahres wurde entschieden, die finanziellen Mittel für die Burg nicht weiter bereitzustellen. Eine dauerhafte Finanzierung der Ausstellung ist derzeit nicht gesichert.
Weitere Nutzung noch offen
Ob die Slawenburg Raddusch langfristig erhalten bleibt, ist weiterhin unklar. In den kommenden Wochen sollen Gespräche klären, ob und in welcher Form der Betrieb fortgeführt werden kann.
Falls keine Lösung für die Finanzierung gefunden wird, müssten die Exponate aus dem Museum entfernt werden. In diesem Fall würden die Stücke restauratorisch geprüft und anschließend im Landesfundmagazin in Wünsdorf eingelagert.
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