Großübung im Bioenergiepark Forst

LIVEBLOGDieser Eintrag war Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 25. Februar 2026“.Liveblog ansehen

Ein angenommener Gebäudebrand hat gestern gegen 17 Uhr im Bioenergiepark in Forst einen umfangreichen Einsatz ausgelöst – glücklicherweise nur im Rahmen einer realitätsnahen Großübung. Ziel war es, den Ernstfall zu trainieren und die Zusammenarbeit mehrerer Spezialeinheiten auf die Probe zu stellen.

Übung im Bioenergiepark Forst mit komplexer Lage

Das Szenario im Bioenergiepark Forst ging von einem Brandereignis mit zusätzlicher Gefahrstofflage aus. Damit wurde eine besonders anspruchsvolle Einsatzsituation simuliert, die sowohl Brandbekämpfung als auch Maßnahmen im Umgang mit gefährlichen Stoffen erforderte.

Im Verlauf der Übung spitzte sich die Lage weiter zu: Fünf Personen galten als vermisst. Die Einsatzkräfte intensivierten daraufhin ihre Maßnahmen zur Menschenrettung. Mehrere Trupps rückten unter Atemschutz in die betroffenen Gebäude vor, um nach den Vermissten zu suchen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Spezialeinheiten des Landkreises Spree-Neiße im Einsatz

Zum Einsatz kamen unter anderem die Gefahrstoffeinheit (GSE) sowie die Schnelleinsatzeinheit (SEE) des Landkreis Spree-Neiße. Die Übung diente dazu, Abläufe bei kombinierten Brand- und Gefahrstofflagen zu überprüfen und die Koordination zwischen den beteiligten Kräften weiter zu optimieren.

Nach Angaben der Verantwortlichen verlief das gesamte Szenario planmäßig. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Training für den Ernstfall

Solche Übungen sind entscheidend, um im Ernstfall schnell, abgestimmt und professionell handeln zu können. Gerade bei komplexen Lagen mit vermissten Personen und möglicher Gefahrstoffbelastung kommt es auf eingespielte Teams und klare Abläufe an.

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Autor: Redaktion

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