ÖPNV-Streik Berlin Brandenburg: Zum Wochenstart ruft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bundesweit zu Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr auf. In Berlin und Brandenburg drohen massive Ausfälle bis hin zum kompletten Stillstand.
Was Fahrgäste am Montag erwartet
Nach Angaben der Gewerkschaft ist davon auszugehen, dass der öffentliche Nahverkehr in den betroffenen Betrieben weitgehend zum Erliegen kommt. In Berlin sind Busse, Straßenbahnen und das U-Bahn-Netz betroffen. In Brandenburg rechnen Fahrgäste ebenfalls mit ganztägigen Einschränkungen bei Bussen und Straßenbahnen.
Diese Verkehrsunternehmen sind betroffen
In der Hauptstadt steht vor allem die BVG im Fokus des Warnstreiks. In Brandenburg gehören unter anderem die Regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH, die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) sowie mehr als zehn weitere kommunale Verkehrsunternehmen zu den Betrieben, die bestreikt werden.
Regional- und S-Bahn-Verkehr nicht Teil des Streiks
Nicht betroffen vom aktuellen Arbeitskampf sind das Berliner S-Bahn-Netz, der Regionalverkehr der Deutschen Bahn sowie die Linien kleinerer Regionalbahn-Unternehmen in Brandenburg. Diese Verkehre gehören nicht zum verhandelten Tarifbereich des kommunalen Nahverkehrs.
ÖPNV-Streik Berlin Brandenburg: Darum geht es ver.di
Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde Druck auf die kommunalen Arbeitgeber ausüben. Betroffen sind rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 städtischen Verkehrsunternehmen bundesweit. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen, darunter:
- Verkürzte Wochenarbeits- und Schichtzeiten
- Längere Ruhezeiten
- Höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit
BVG reagiert mit scharfer Kritik
Die BVG bezeichnete den angekündigten Warnstreik als unverhältnismäßige Eskalation und kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Besonders mit Blick auf die aktuelle Extremwetterlage und bestehende Probleme im Straßenbahnbetrieb könne eine stundenlange Arbeitsniederlegung den Tramverkehr erneut gefährden.
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