Die Stadt Cottbus stellt die Weichen dafür, dass Fernwärme auch nach 2028 zuverlässig und bezahlbar bleibt. Hintergrund ist die geplante Abschaltung des Leag-Kraftwerks Jänschwalde, das heute rund die Hälfte des städtischen Wärmebedarfs deckt. Um frühzeitig Lösungen zu entwickeln, hat Oberbürgermeister Tobias Schick die neue Task Force „Cottbus bleibt warm“ ins Leben gerufen.
Gemeinsam gegen steigende Wärmerisiken
Schick betont, dass Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sich weiterhin auf eine stabile Versorgung verlassen können. Die Stadt will zusammen mit dem Wirtschaftsministerium strategische und technische Konzepte erarbeiten, die auch nach dem Ende der Braunkohleverstromung greifen.
Expertise von Leag und Stadtwerken gebündelt
Die neue Task Force bringt starke Partner an einen Tisch:
Leag-Vorstand Adi Roesch versichert, dass der Konzern auch nach über 40 Jahren Energiepartnerschaft an der Seite der Stadt bleiben möchte. Während die Stadtwerke künftig allein für das Endkundengeschäft verantwortlich sind, will die Leag ihr technisches Knowhow in die Wärmeerzeugung einbringen.
Stadtwerke: „Wir lassen Cottbus nicht kalt werden“
Auch SWC-Geschäftsführer Vlatko Knezevic zeigt sich überzeugt: Beide Unternehmen ergänzten sich fachlich ideal und könnten gemeinsam verlässliche Lösungen für Haushalte und Betriebe entwickeln – zu verträglichen Preisen.
Wärmenachfrage steigt weiter
Durch große Strukturwandelprojekte wie die Medizinische Universität Lausitz Carl Thiem und den geplanten Lausitz Science Park wird der Fernwärmebedarf künftig sogar deutlich wachsen. Parallel arbeiten die Stadtwerke an weiteren Netzanschlüssen in mehreren Stadtvierteln.
Bereits vor den Feiertagen kommt die neue Runde erstmals zusammen.

























