Das Weihnachtsgeschäft 2025 fällt schwächer aus als erhofft. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg zieht eine negative Bilanz. Die Umsätze konnten das Niveau des Vorjahres nicht erreichen. Für viele Händlerinnen und Händler – auch in der Lausitz – bleibt am Ende Enttäuschung statt Weihnachtsfreude.
Weihnachtsgeschäft bleibt unter den Erwartungen
Eigentlich sollte die Adventszeit die Kassen füllen. Doch genau das ist vielerorts ausgeblieben. Statt starkem Endspurt gab es im Weihnachtsgeschäft zu oft Zurückhaltung. Das Ziel, wenigstens an die Umsätze von 2024 heranzukommen, wurde verfehlt.
Hohe Preise und steigende Kosten als Hauptproblem
Ein zentraler Grund liegt bei den gestiegenen Kosten. Einkaufspreise für Waren sind höher, Energie und Logistik bleiben teuer. Diese Belastungen konnten viele Händler nicht komplett weitergeben – und Kunden reagierten sensibel auf höhere Preise.
Hinzu kommt eine spürbare Verunsicherung in der Bevölkerung. Meldungen über Entlassungen und Firmenschließungen prägen den Alltag. Wer nicht weiß, wie sicher der eigene Job ist, kauft vorsichtiger ein. Das hat sich im Weihnachtsgeschäft deutlich gezeigt.
Globale Krisen wirken bis in die Lausitz
Auch internationale Krisen spielen beim Konsumverhalten eine Rolle. Kriege, wirtschaftliche Spannungen und politische Unsicherheiten sorgen dafür, dass viele Menschen ihr Geld zusammenhalten – selbst in der sonst kaufstarken Weihnachtszeit.
Für viele Händler geht es um alles
Für einzelne Branchen macht das Weihnachtsgeschäft bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes aus. Fällt diese Zeit schwach aus, wird das gesamte Jahr zur Herausforderung. Viele Betriebe hoffen nun auf eine Verlängerung der Kaufsaison im neuen Jahr.
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