Ein MRT kann selbst für Erwachsene ziemlich unangenehm sein. Eng, laut, ungewohnt – und dann soll man auch noch ganz still liegen. An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem gibt es jetzt eine Idee, die Kindern genau diese Angst ein Stück weit nehmen soll.
Spielerisch an eine schwierige Untersuchung heranführen
Möglich macht das eine Spende des Kensington Center e.V.. An der MUL-CT steht jetzt der Mini-Tom – eine Art kleines Übungs-MRT, mit dem Kinder spielerisch erleben können, wie so eine Untersuchung abläuft.
Statt selbst sofort in die Röhre zu müssen, können erst einmal Kuscheltiere auf die Reise geschickt werden. So wird aus einer beängstigenden Situation etwas, das verständlicher und greifbarer wird.
Warum gerade das MRT für viele Kinder so schwierig ist
Dass ein MRT – der Mini-Tom bei Kindern Angst auslösen kann, überrascht kaum. Die Röhre ist eng, die Geräusche sind laut, dazu kommt die Unsicherheit, was überhaupt passiert. Genau da setzt das neue Gerät an.
Die Hoffnung: Wenn Kinder vorher sehen, hören und ausprobieren können, was sie erwartet, fällt ihnen die echte Untersuchung später vielleicht leichter.
Auch wissenschaftlich soll das begleitet werden
Wie gut das Konzept im Alltag funktioniert, soll nicht nur beobachtet, sondern auch genauer begleitet werden. An der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin will man schauen, wie Kinder auf das Angebot reagieren und ob sich dadurch Untersuchungen künftig leichter durchführen lassen.
Im Idealfall könnte das sogar helfen, jüngere Kinder besser auf ein MRT vorzubereiten.
Die ersten Patienten waren schon ziemlich flauschig
Bei der Übergabe durften die ersten Kuscheltiere den Mini-Tom direkt testen. Und so viel sei verraten: Der Start ist geglückt.






























