Das Sana-Herzzentrum Cottbus bekommt einen neuen Geschäftsführer: Markus Lehnigk übernimmt die Leitung der Spezialklinik. Er kennt das Haus bereits gut – seit dreieinhalb Jahren ist er dort Kaufmännischer Direktor. Der bisherige Geschäftsführer Marc Bernstädt wechselt in die Regionalgeschäftsführung Ost von Sana.
Markus Lehnigk übernimmt aus den eigenen Reihen
Mit Markus Lehnigk setzt das Herzzentrum bei der neuen Führung auf Kontinuität. Der bisherige Kaufmännische Direktor arbeitet bereits seit dreieinhalb Jahren am Cottbuser Standort und übernimmt nun die Geschäftsführung. Lehnigk will nach eigenen Angaben den bisherigen Kurs fortsetzen. Gleichzeitig sieht er das Herzzentrum angesichts von Krankenhausreform, steigenden Kosten und Fachkräftemangel vor großen Herausforderungen.
Das Haus zählt nach Angaben von Sana aktuell zu den führenden Kliniken seiner Größenklasse. In einer Studie des F.A.Z.-Instituts und ServiceValue erreichte das Sana-Herzzentrum Cottbus Platz eins in der Kategorie der Krankenhäuser mit 50 bis unter 150 Betten.
Marc Bernstädt übernimmt größere Region
Der bisherige Cottbuser Geschäftsführer Marc Bernstädt bekommt gleichzeitig mehr Verantwortung innerhalb des Sana-Konzerns. Als neuer Regionalgeschäftsführer Ost verantwortet er künftig zwölf Krankenhausstandorte in Brandenburg Süd und Sachsen. Dazu gehören auch die beiden Sana-Herzzentren in Cottbus und Dresden. Die einzelnen Kliniken sollen dabei weiterhin eigenständig arbeiten. Gleichzeitig sollen medizinische Schwerpunkte, Investitionen und Versorgungsangebote stärker über die Standorte hinweg abgestimmt werden.
Neue OP-Einheit für das Herzzentrum geplant
Auch medizinisch soll sich der Cottbuser Standort weiterentwickeln. Noch in diesem Jahr soll der Bau einer neuen multifunktionalen OP-Einheit beginnen. Damit sollen vor allem zusätzliche Kapazitäten für die Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen entstehen. Unter anderem sollen elektrophysiologische Untersuchungen und moderne Klappentherapien wie TAVI, MitraClip und Behandlungen der Trikuspidalklappe weiter ausgebaut werden.
Mehr als 110.000 Patienten seit 1995
Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Jahr 1995 wurden im Sana-Herzzentrum Cottbus nach Unternehmensangaben mehr als 110.000 Patienten behandelt. Mehr als 6.500 kathetergestützte Aortenklappenimplantationen wurden inzwischen durchgeführt. Das Herzzentrum bezeichnet sich damit als eines der erfahrensten TAVI-Zentren Europas. Mit dem Führungswechsel soll der eingeschlagene Kurs am Standort Cottbus weitergeführt werden.
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