Center Parcs prüft den Bau eines neuen Ferienparks im brandenburgischen Teil des Lausitzer Seenlands. Geplant ist ein mögliches Projekt auf rund 90 Hektar zwischen Partwitzer und Sedlitzer See mit 500 bis 700 Ferienhäusern. Sollte der Park realisiert werden, rechnet das Unternehmen mit einer Investition von rund 300 Millionen Euro.
Noch ist das Projekt allerdings nicht beschlossen. Zunächst beginnt eine etwa 18 Monate dauernde Prüfungs- und Planungsphase.
Grundstück im Lausitzer Seenland bereits gesichert
Nach Angaben von Center Parcs sind erste Gespräche geführt und ein geeignetes Grundstück gesichert worden.
Der mögliche Standort liegt in einer ehemaligen Bergbaulandschaft, die im Zuge der Rekultivierung zum heutigen Lausitzer Seenland entwickelt wurde. Center Parcs will nun untersuchen, ob dort ein Ferienpark wirtschaftlich, ökologisch und planungsrechtlich umgesetzt werden kann.
Bis zu 700 Ferienhäuser geplant
Nach dem derzeitigen Stand könnte der Ferienpark zwischen 500 und 700 Ferienhäuser umfassen. Dazu sollen unter anderem Restaurants, Freizeit- und Sportangebote sowie Aktivitäten für Familien kommen.
Das Unternehmen kündigt an, vorhandene Naturstrukturen möglichst in die Planung einzubeziehen. Nachhaltigkeit und Biodiversität sollen bei der möglichen Entwicklung des Standorts eine wichtige Rolle spielen.
Rund 300 Millionen Euro Investition möglich
Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wäre nach Angaben des Unternehmens eine Investition von rund 300 Millionen Euro notwendig. Damit würde der Ferienpark zu den größeren Tourismusprojekten in der Lausitz gehören.
Center Parcs setzt dabei auf ein ganzjähriges Urlaubskonzept. Nach Einschätzung des Unternehmens könnten dadurch auch Unternehmen aus Handwerk, Gastronomie, Handel, Freizeitwirtschaft und Dienstleistungen in der Region profitieren. Auch neue Arbeitsplätze könnten entstehen.
Konkrete Zahlen zu möglichen Jobs nennt Center Parcs bislang nicht.
Prüfungen dauern voraussichtlich 18 Monate
Bevor über den Bau entschieden werden kann, stehen zahlreiche Untersuchungen an. Dazu gehören unter anderem Machbarkeitsstudien, Umweltprüfungen und Raumplanungsverfahren sowie Abstimmungen mit Kommunen, Behörden und weiteren Akteuren. Ein wichtiger Schritt soll auch die Raumverträglichkeitsprüfung sein.
Die erste Projektphase wird voraussichtlich rund 18 Monate dauern. Erst danach soll entschieden werden, wie es mit dem Vorhaben weitergeht. Einen möglichen Eröffnungstermin gibt es deshalb derzeit noch nicht.
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Foto: Andreas Franke
























