Die Gemeindevertretung von Schenkendöbern hat den Bau eines neuen Solarparks genehmigt. Das berichtet der rbb. Die Anlage soll westlich der Gemeinde auf zwei Teilflächen mit insgesamt mehr als 13 Hektar entstehen. Zusätzlich ist ein Batteriespeicher geplant.
Solarpark in Schenkendöbern: Zwei große Teilflächen vorgesehen
Nach dem Bebauungsplan setzt sich das Projekt aus zwei Flächen mit rund 4,8 und 8,5 Hektar zusammen.
Der dort erzeugte Strom soll in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Aktuell werden die vorgesehenen Flächen noch landwirtschaftlich genutzt.
Batteriespeicher gehört zum Projekt
Neben den Photovoltaikanlagen soll auf dem Gelände auch ein Batteriespeicher entstehen.
Damit könnte ein Teil des erzeugten Stroms zwischengespeichert und später ins Netz abgegeben werden.
Gemeinde rechnet mit zusätzlichen Einnahmen
Bürgermeister Ralph Homeister erwartet durch das Projekt auch finanzielle Vorteile für Schenkendöbern.
Hintergrund ist der sogenannte Solareuro. Dabei handelt es sich um eine Sonderabgabe, die Gemeinden von Betreibern entsprechender Anlagen erhalten können.
Mit diesen Einnahmen sollen kleinere Maßnahmen in Schenkendöbern und den umliegenden Ortsteilen finanziert werden.
Betreiber muss Baugenehmigung noch beantragen
Für das Vorhaben ist die Perigus Energy Deutschland GmbH verantwortlich.
Das Unternehmen muss innerhalb der kommenden zwei Jahre eine Baugenehmigung für den Solarpark beantragen. Nach Erteilung der Genehmigung bleiben wiederum zwei Jahre Zeit, um das Projekt fertigzustellen.
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