Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat sein Sirenennetz modernisiert. Alle 153 Sirenen im Kreis können künftig neben den bekannten Warntönen auch kurze Sprachdurchsagen abspielen – damit sollen Warnungen im Ernstfall verständlicher werden.
Sirenen geben künftig auch Hinweise per Sprache
Die neue Technik macht aus dem klassischen Sirenensignal eine Warnung mit zusätzlicher Erklärung.
Bisher war vor allem der Ton entscheidend. Künftig kann nach dem Signal auch eine kurze Ansage folgen. So sollen Bürgerinnen und Bürger schneller einordnen können, ob es sich um eine Warnung oder eine Entwarnung handelt. Möglich wurde das durch den Austausch alter mechanischer Sirenen gegen elektronische Anlagen.
Die Modernisierung hat rund 1,4 Millionen Euro gekostet. Nach Angaben des Landkreises hat Oberspreewald-Lausitz davon etwa drei Viertel selbst getragen. Die Sprachdurchsagen wurden unter Federführung des Brandenburger Innenministeriums entwickelt.
Warntag wird erster großer Test
Beim bundesweiten Warntag am 10. September sollen die modernisierten Sirenen zum ersten Mal mit Sprachdurchsagen eingesetzt werden.
Geplant ist folgender Ablauf: Um 11 Uhr ertönt der Warnton, danach folgt eine Ansage. Um 11.45 Uhr gibt es den Entwarnton, ebenfalls mit passender Entwarnungsdurchsage.
Nach diesem Test soll die neue Technik regelmäßig überprüft werden. Die Sirenenprobe ist künftig an jedem ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr vorgesehen.
Wer wissen möchte, wie die neuen Signale klingen, kann die Sirenentöne und Sprachdurchsagen auf der Internetseite des Landkreises nachhören.
Mehr Lausitz von heute findet ihr jetzt in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de – aktuell, kompakt und direkt aus der Region.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du radiocottbus.de als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge radiocottbus.de hier als bevorzugte Quelle hinzu.
Foto als Symbolbild

























