Cottbuser Turner glänzen bei den Finals 2026 in Hannover

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Das Wochenende 25./26. Juli 2026“.Liveblog ansehen

Der SC Cottbus Turnen hat bei den Finals 2026 in Hannover bereits einen starken Auftritt hingelegt. Radomyr Stelmakh krönte sich im Mehrkampf zum Deutschen Meister und legte am Pauschenpferd direkt den nächsten Titel nach. Lucas Kochan sorgte mit zwei Silbermedaillen für weitere Cottbuser Jubelmomente.

Damit stehen für den SC Cottbus nach dem ersten Gerätefinaltag schon mehrere Top-Platzierungen zu Buche.

Turner Stelmakh gewinnt Mehrkampf-Gold

Die erste Goldmedaille der Finals 2026 ging direkt nach Cottbus.

Radomyr Stelmakh gewann den Deutschen Meistertitel im Mehrkampf und belohnte sich damit für einen starken Wettkampf und einen langen Weg bis zu diesen Titelkämpfen. Für den Cottbuser war der Erfolg ein echtes Ausrufezeichen zum Start der Finals.

Doch beim Mehrkampf-Gold blieb es nicht. In den Gerätefinals warteten für Stelmakh weitere Chancen – und eine davon nutzte er eindrucksvoll.

Turner aus Cottbus dominieren am Pauschenpferd

Am Pauschenpferd zeigten die Cottbuser Turner, warum sie national zur Spitze gehören.

Radomyr Stelmakh holte sich seinen zweiten Deutschen Meistertitel bei diesen Finals. Direkt hinter ihm landete Lucas Kochan auf Platz zwei. Damit gab es am Pauschenpferd einen Cottbuser Doppelsieg.

Lucas Kochan zweimal Deutscher Vizemeister

Auch Lucas Kochan erwischte einen richtig starken Finaltag. Schon am Boden setzte er direkt zum Auftakt ein Zeichen. Mit einer starken Übung blieb Kochan lange in Führung und musste sich erst ganz knapp Alexander Kunz vom TSV Pfuhl geschlagen geben.

Der Lohn: Deutscher Vizemeister am Boden.

Wenig später folgte am Pauschenpferd direkt die zweite Silbermedaille. Damit wurde Kochan innerhalb weniger Stunden gleich zweimal Deutscher Vizemeister.

Weitere Finalplätze für Radomyr Stelmakh

Für Radomyr Stelmakh war nach Gold im Mehrkampf und Gold am Pauschenpferd noch lange nicht Schluss.

Im Bodenfinale bestätigte er seine Qualifikation und wurde Fünfter. Bei einer Übung mit hoher Schwierigkeit passte ein Absprung nicht ganz, Stelmakh musste einen Sturz hinnehmen, brachte seine Übung aber sauber zu Ende.

Zum Abschluss des ersten Gerätefinaltages ging es für ihn außerdem an die Ringe. In einem stark besetzten Finale zeigte Stelmakh eine gute Übung und belegte am Ende Platz sechs.

Barren und Reck warten noch

Für den Cottbuser Mehrkampfmeister geht es weiter.

Am Sonntag stehen für Radomyr Stelmakh mit Barren und Reck noch zwei wichtige Geräte an. Nach den bisherigen Ergebnissen dürfte er auch dort mit viel Selbstvertrauen antreten.

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Autor: Redaktion

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