Die anhaltende Hitze lässt den Wasserverbrauch in der Lausitz deutlich steigen. Deshalb appelliert der Landkreis Spree-Neiße an alle Bürgerinnen und Bürger, in den Sommermonaten bewusst mit der Ressource Wasser umzugehen.
Hoher Wasserverbrauch belastet Leitungsnetze
An heißen Tagen verdoppelt sich der tägliche Wasserverbrauch nahezu. Dadurch können Brunnen und Leitungsnetze an ihre Belastungsgrenzen gelangen. Um die Versorgung langfristig zu sichern und die Grundwasserressourcen zu schonen, empfiehlt der Landkreis einen achtsamen Umgang mit Trinkwasser.
So lässt sich Wasser sparen
Vor allem bei der Gartenbewässerung können schon kleine Veränderungen helfen:
- Nicht zwischen 10 und 18 Uhr gießen, da ein großer Teil des Wassers verdunstet.
- Früh am Morgen bewässern, damit das Wasser besser in den Boden eindringen kann.
- Gezielt statt großflächig gießen – Gießkannen oder Schläuche verbrauchen deutlich weniger Wasser als Rasensprenger.
- Regenwasser sammeln und nutzen, zum Beispiel in Regentonnen oder Zisternen.
Der Landkreis weist darauf hin, dass ein Rasensprenger pro Stunde bis zu 800 Liter Wasser verbrauchen kann – das entspricht etwa fünf Badewannenfüllungen.
Auch Landwirtschaft soll Wasser effizient einsetzen
Auch landwirtschaftliche Betriebe werden gebeten, ihre Beregnungsanlagen möglichst effizient einzusetzen. Empfehlenswert sind bodennahe Düsen sowie die Bewässerung in den frühen Morgenstunden, wenn die Verdunstung geringer ist.
Der Landkreis betont: Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Ein bewusster Umgang schont die natürlichen Ressourcen und trägt dazu bei, die Trinkwasserversorgung auch in trockenen Sommern zu sichern.
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