Die LEAG will sich nach dem Beschluss des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) mit Projekten aus der Lausitz um den Bau neuer Kraftwerke bewerben. Nach Angaben des Unternehmens schaffen die Änderungen am Gesetz erstmals faire Wettbewerbsbedingungen für Standorte im Osten Deutschlands.
Lausitz soll bei Ausschreibungen mit ins Rennen gehen
Bis zuletzt hatte die LEAG den geplanten Südbonus kritisiert, der Kraftwerksprojekte im Süden Deutschlands bevorzugt hätte. Nach der Überarbeitung des Gesetzes sieht das Unternehmen nun gleiche Chancen für alle Regionen.
LEAG-Chef Adi Roesch erklärte, dass sich das Unternehmen nun dem Wettbewerb um die Ausschreibungen stellen werde.
Arbeitsplätze und Strukturwandel im Blick
Nach Einschätzung der LEAG könnten neue Kraftwerke nicht nur die Stromversorgung absichern, sondern auch den Strukturwandel in der Lausitz unterstützen.
Der Konzernbetriebsrat fordert, dass die geplanten Investitionen mit langfristigen Industriearbeitsplätzen und zusätzlicher Wertschöpfung in der Region verbunden werden.
Auch die Energiegewerkschaft IGBCE Nordost begrüßt den Gesetzesbeschluss und sieht darin eine wichtige Perspektive für die Lausitz im Zuge des Kohleausstiegs.
Die wichtigsten Entwicklungen des Tages in der Lausitz gibt’s jederzeit in unserem Tages-Liveticker auf radiocottbus.de.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du radiocottbus.de als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge radiocottbus.de hier als bevorzugte Quelle hinzu.
























