Brandenburg will Demokratie in der Ausbildung stärken

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Mittwoch, 01. Juli 2026“.Liveblog ansehen

Demokratie, Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen in der beruflichen Ausbildung in Brandenburg noch stärker verankert werden.

Der Landesausschuss für Berufsbildung Brandenburg hat dazu gemeinsam mit dem Berliner Ausschuss ein Positionspapier beschlossen. Es trägt den Titel „Demokratie stärken – Verantwortung in der beruflichen Bildung wahrnehmen“.

Ausbildung soll demokratische Werte vermitteln

Das Papier stellt klar: Berufliche Bildung soll nicht nur Fachwissen vermitteln. Auch Werte wie Fairness, Toleranz, Solidarität, Rechtsstaatlichkeit und Dialogbereitschaft sollen im Ausbildungsalltag eine größere Rolle spielen.

Auszubildende sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte konstruktiv zu lösen und unterschiedliche Meinungen respektvoll auszutauschen. Das gilt sowohl für Berufsschulen als auch für Betriebe.

Brandenburg setzt auf Mitbestimmung und Zusammenhalt

Betriebe sollen dabei als Orte verstanden werden, an denen demokratisches Miteinander praktisch erlebt werden kann. Auch die Mitbestimmung von Auszubildenden soll gestärkt werden.

Der Landesausschuss für Berufsbildung Brandenburg berät die Landesregierung in Fragen der Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses. Er ist mit Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Landesbehörden besetzt.

Mit dem gemeinsamen Papier wollen Brandenburg und Berlin ein deutliches Signal setzen: Demokratiebildung soll ein fester Bestandteil der beruflichen Ausbildung bleiben.

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Autor: Redaktion

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