Das Niedrigwasser sorgt auch im Spreewald für Einschränkungen. Die Wasserwege bleiben für Kähne und Paddelboote zwar geöffnet. Paddler sollen Schleusungen aber möglichst vermeiden und ihre Boote stattdessen über Land umsetzen.
Bootsrollen statt Schleusen nutzen
Darauf weist die Stadt Lübben hin. Wer mit dem Paddelboot unterwegs ist, soll an Schleusen nach Möglichkeit vorhandene Bootsrollen und Umsetzstellen an Land nutzen. Damit sollen die Schleusen entlastet und zusätzliche Wasserverluste vermieden werden.
Eine generelle Sperrung für den Boots- und Kahnverkehr gibt es derzeit nicht. Die Fließe im Spreewald bleiben grundsätzlich befahrbar. Wegen der niedrigen Wasserstände kann es an Schleusen allerdings zu Einschränkungen und Wartezeiten kommen.
Stadt Lübben bittet um Rücksicht auf Natur
Die Stadt appelliert gleichzeitig an Paddler und andere Wassersportler, besonders vorsichtig mit dem empfindlichen Wassergebiet umzugehen. Uferkanten sollen nicht beschädigt werden. Auch Wasserpflanzen und die Vegetation am Ufer sollen geschont werden.
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