Landwirtschaftliches Gerät auf einem Feld

Brandenburger Landpartie begeistert tausende Besucher

LIVEBLOGDieser Eintrag ist Teil des Liveblogs „Lausitz Live – Der Tag im Ticker – Montag, 15. Juni 2026“.Liveblog ansehen

Die Brandenburger Landpartie hat am Wochenende für einen großen Besucheransturm gesorgt.

Nach Angaben des Verbands Pro Agro haben rund 75.000 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit genutzt, Landwirtschaft hautnah zu erleben. In der ganzen Region wurde geschaut, probiert, gefragt und gestaunt. Auch die Lausitz stand im Mittelpunkt: Die zentrale Eröffnung fand auf dem Landwirtschaftsbetrieb Domin in Senftenberg-Peickwitz statt.

Für viele Familien war die Landpartie ein Ausflug mitten hinein ins Landleben. Statt nur im Supermarkt vor dem Regal zu stehen, konnten die Gäste direkt erleben, wo Fleisch, Gemüse, Spargel, Sanddorn und andere regionale Produkte herkommen.

Landpartie bringt Menschen direkt auf die Höfe

Bei der Landpartie öffneten in diesem Jahr 135 Betriebe ihre Tore. Mit dabei waren Höfe, Gärtnereien, Fischereien und weitere landwirtschaftliche Gastgeber aus ganz Brandenburg.

Das Motto lautete „Landwirtschaft hautnah“. Und genau darum ging es auch: Besucher konnten hinter die Kulissen schauen, Tiere erleben, Technik bestaunen und mit den Menschen sprechen, die täglich auf den Höfen arbeiten. Dabei wurde deutlich, wie viel Fachwissen und Verantwortung in regionalen Lebensmitteln steckt. Organisiert wurde die Brandenburger Landpartie von Pro Agro, dem Landesbauernverband und dem Landfrauenverband.

Senftenberg-Peickwitz wird zum Treffpunkt der Landpartie

Auch die Lausitz spielte bei der diesjährigen Landpartie eine besondere Rolle. Eröffnet wurde das landesweite Aktionswochenende auf dem Landwirtschaftsbetrieb Domin in Senftenberg-Peickwitz.

Dort konnten Besucher frische Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Tierhaltung probieren. Der Familienbetrieb zeigt außerdem, dass Landwirtschaft längst auch Zukunftsforschung bedeutet. Der Hof beschäftigt sich unter anderem mit Agroforstwirtschaft. Dabei werden Bäume, Sträucher und Ackerflächen sinnvoll kombiniert. Das kann Böden schützen, Schatten schaffen und neue Antworten auf trockene Sommer liefern.

Frauen rücken stärker in den Blick

Ein besonderes Thema der Landpartie war in diesem Jahr die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft. Das passte zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft. In Brandenburg wird inzwischen etwa jeder fünfte Agrarbetrieb von einer Frau geführt. Bundesweit liegt der Anteil bei rund elf Prozent. Brandenburg liegt damit deutlich über dem Durchschnitt.

Brandenburg schmeckt nach Spargel, Wurst und Sanddorn

Wer bei der Landpartie unterwegs war, konnte Brandenburg auch kulinarisch entdecken. Neben Fleisch- und Wurstspezialitäten gab es viele regionale Klassiker und besondere Produkte. Brandenburg ist bekannt für Spargel, Gurken und Sanddorn. Dazu kommen Fisch, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Honig und vieles mehr aus regionaler Erzeugung.

Gerade nach Jahren voller Diskussionen über Preise, Tierhaltung, Klima, regionale Produktion und die Zukunft der Landwirtschaft wächst das Interesse an echten Begegnungen. Viele Menschen wollen wieder genauer wissen, wo ihre Lebensmittel entstehen.

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Autor: Redaktion

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