Die Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See ist jetzt Teil einer besonderen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums. Kulturstaatssekretär Tobias Dünow hat gestern an einem Rundgang in der Lausitz teilgenommen, der zur Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“ gehört.
Die Ausstellung verbindet deutsche Geschichte mit dem Thema Natur und zeigt dabei auch, welche Rolle die Lausitz und der Braunkohleabbau spielen.
Deutsches Historisches Museum bringt Ausstellung in die Lausitz
Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums läuft eigentlich in Berlin. Mit mehreren Veranstaltungen außerhalb des Museums sollen die Themen aber direkt vor Ort erlebbar werden. Eine dieser Stationen liegt jetzt in Senftenberg. Dort ging es bei einem Rundgang durch die Bergbaufolgelandschaft um den Wandel der Natur durch den Menschen – vom Tagebau bis zur heutigen Seenlandschaft.
Kulturstaatssekretär Tobias Dünow lobte dabei vor allem, dass Geschichte nicht nur im Museum gezeigt wird, sondern direkt draußen in der Region sichtbar gemacht wird.
Natur als politisches Thema der Geschichte
Die Ausstellung beschäftigt sich mit mehr als 800 Jahren deutscher Geschichte. Dabei geht es unter anderem um Naturbilder im Mittelalter, die Nutzung von Landschaften für Energiegewinnung oder auch um Umweltbewegungen in Deutschland. Besonders im Fokus stehen auch die politischen Auswirkungen des Naturbegriffs – etwa während der NS-Diktatur oder im Umgang mit Umwelt und Energie in Ost- und Westdeutschland.
Die Lausitz spielt dabei eine wichtige Rolle, weil der Wandel der Landschaft hier besonders sichtbar geworden ist.
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