Nach einem Brand in Burg im November 2025 sitzt jetzt ein 43-jähriger Deutscher in Untersuchungshaft. Die Behörden gehen von vorsätzlicher Brandstiftung und möglichem Versicherungsbetrug aus.
Ermittlungen führen zu Festnahme nach Brand in Burg
Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Süd haben am Montag mehrere Objekte in Cottbus und Burg durchsucht. Hintergrund ist der Brand einer Gaststätte, der sich bereits im vergangenen Herbst ereignet hatte. Die Ermittlungen verdichteten sich zuletzt so weit, dass sich ein konkreter Tatverdacht ergab. Heute ist deswegen ein 43-jährige Beschuldigter festgenommen worden.
Großeinsatz bringt brisante Funde ans Licht
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher. Darunter:
- Dokumente und Computertechnik
- Brandbeschädigte Gegenstände
- Betäubungsmittel
- Eine mutmaßlich gestohlene Harley-Davidson
In den Wohn- und Geschäftsräumen entdeckten die Beamten auch Devotionalien mit Bezug zum Nationalsozialismus. Darunter befanden sich unter anderem Bilder und Büsten von Adolf Hitler sowie eine Uniform aus der NS-Zeit.
Haftbefehl nach Brand in Burg vollstreckt
Noch am Montag wurde der Mann einem Haftrichter am Amtsgericht Cottbus vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, der umgehend vollstreckt wurde. Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen rund um den Brand in Burg dauern weiterhin an.
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