Ein MiniTOM soll Kindern in Cottbus die Angst vor der MRT nehmen. Das neue Gerät wird heute an der Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem offiziell übergeben, speziell für junge Krebspatienten.
MiniTOM bringt spielerische Vorbereitung
Die Diagnose Krebs ist für Kinder und Familien eine enorme Belastung. Dazu kommen oft Untersuchungen wie eine MRT, die zusätzlich Angst machen können. Genau hier setzt der MiniTOM an: Kinder können ihre Kuscheltiere in einer kleinen „Röhre“ scannen und so spielerisch lernen, was sie später erwartet.
Der MiniTOM sieht aus wie eine echte MRT-Röhre, ist aber kindgerecht gestaltet. Über einen Bildschirm werden kurze Videos gezeigt, die erklären, wie die Untersuchung abläuft. So verstehen Kinder Schritt für Schritt, was passiert und verlieren die Angst vor dem Unbekannten.
Unterstützung für krebskranke Kinder
Übergeben wird der MiniTOM vom Verein Cancel Cancer e.V., der sich für eine Kindheit ohne Krebs einsetzt. Der MiniTOM steht künftig zwischen den Stationen der Kinderklinik an der MUL-CT. Dort kann er direkt vor Untersuchungen genutzt werden. Gerade für Kinder, die regelmäßig zur MRT müssen, ist das eine wichtige Unterstützung.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 2.000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Solche Untersuchungen gehören für sie zum Alltag. Der MiniTOM hilft dabei, Ängste abzubauen und den Ablauf verständlicher zu machen.
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Foto: Elisabeth Engel / MUL – CT























