Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist wieder in Sachsen nachgewiesen worden. Bei einem Wildschwein in den Königshainer Bergen bei Görlitz wurde das Virus entdeckt. Für die Lausitz und Südbrandenburg wächst damit die Sorge, dass sich die Tierseuche weiter ausbreiten könnte.
Schweinepest in Görlitz: Wie nah ist das Virus an der Lausitz?
Mehr als ein Jahr lang galt Sachsen als ASP-frei, jetzt ist das Virus zurück. Die Behörden haben sofort reagiert und erste Maßnahmen gestartet: Tote Wildschweine werden mit Hunden und Drohnen gesucht, außerdem wird der Abbau von Schutzzäunen gestoppt.
Noch ist unklar, ob das Virus neu eingeschleppt wurde oder sich unbemerkt weiter verbreitet hat. Genau das macht die Lage auch für die Lausitz und Südbrandenburg brisant. Wildschweine können große Strecken zurücklegen – und damit auch das Virus weitertragen.
Was bei einer Ausbreitung passiert
In den vergangenen Jahren hatte es bereits zahlreiche ASP-Fälle in Sachsen und Brandenburg gegeben, auch mit Sperrzonen und Schutzzäunen. Sollte sich das Virus weiter ausbreiten, könnten solche Maßnahmen auch in der Lausitz wieder notwendig werden.
Für Landwirte, Schweinehalter und Jäger in der Region bedeutet der neue Fund vor allem eines: erhöhte Wachsamkeit. Denn die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine jedoch fast immer tödlich und kann große wirtschaftliche Schäden verursachen.
Mit dem neuen Fall der Schweinepest in Görlitz rückt die Gefahr wieder näher an die Lausitz.
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