Die neuen Bodenrichtwerte 2026 für die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz zeigen eine klare Entwicklung: Der Grundstücksmarkt in der Lausitz bleibt weitgehend stabil – größere Preissprünge sind die Ausnahme.
Bodenrichtwerte 2026 zeigen stabile Entwicklung
Insgesamt hat der Gutachterausschuss 970 Bodenrichtwertzonen festgelegt. Dabei bestätigt sich ein Trend: In der überwiegenden Zahl der Fälle bleiben die Preise unverändert.
Im Landkreis Spree-Neiße betrifft das rund 94 Prozent der Flächen, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sogar 95 Prozent. Ein flächendeckender Preisrückgang ist nicht zu erkennen. Stattdessen zeigt sich der Markt robust, auch wenn es regional Unterschiede gibt.
Deutliche Anstiege in einzelnen Städten
Trotz der stabilen Gesamtlage gab es punktuell spürbare Preissteigerungen. Besonders deutlich fällt die Entwicklung in Spremberg und Senftenberg aus. Dort wurden die Bodenrichtwerte jeweils um bis zu 20 Euro pro Quadratmeter angehoben.
Auch in anderen Städten zeigt sich Bewegung. In Guben wurde ein Plus von neun Euro pro Quadratmeter festgestellt, während es in Ruhland je nach Lage ebenfalls deutliche Anpassungen gab. Kleinere Erhöhungen wurden zudem in mehreren Kommunen der Region beschlossen, etwa in Kolkwitz, Drebkau oder Lübbenau.
Bodenrichtwerte 2026: Kaum Senkungen im Überblick
Auffällig ist, dass Preissenkungen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Im Landkreis Spree-Neiße wurden lediglich wenige Werte nach unten korrigiert. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gab es gar keine Absenkungen.
Das unterstreicht die insgesamt stabile Lage auf dem Grundstücksmarkt in der Lausitz.
Veränderungen bei Landwirtschaft und Wald
Ein differenzierteres Bild zeigt sich bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Während viele Werte konstant bleiben, gibt es sowohl leichte Steigerungen als auch vereinzelte Rückgänge.
Eine wichtige Neuerung betrifft die Bewertung von Waldflächen. Seit diesem Jahr werden die Bodenrichtwerte ohne den Wert des Baumbestandes berechnet. Grundlage dafür ist ein festgelegter Anteil von 35 Prozent, der aus den Gesamtwerten herausgerechnet wird.
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