Sicherheit Cottbus: Oberbürgermeister will mehr Präsenz und Videoüberwachung

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Wie sicher fühlen sich die Menschen in Cottbus? Genau diese Frage beschäftigt derzeit die Stadtpolitik. Oberbürgermeister Tobias Schick will die Sicherheit Cottbus weiter verbessern – mit mehr Personal auf der Straße, besserer Beleuchtung in Parks und perspektivisch auch mit mehr Videoüberwachung an bestimmten Orten.

Hintergrund sind steigende Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger. Gerade in einigen Bereichen der Stadt wird immer wieder über Gewalt und Kriminalität diskutiert.


Sicherheit Cottbus: Stadt setzt stärker auf Präsenz

Ein wichtiger Ansatz für mehr Sicherheit Cottbus ist eine sichtbare Präsenz von Ordnungskräften.

Die Stadt hat deshalb zusätzliche Stellen im Ordnungsdienst geschaffen. Besonders an den Wochenenden sollen die Mitarbeiter häufiger im Stadtgebiet unterwegs sein.

Die Idee dahinter: Wenn Bürger sehen, dass Ordnungsamt und Polizei präsent sind, steigt auch das Sicherheitsgefühl.


Parks wurden verändert, um Angsträume zu vermeiden

Neben mehr Personal setzt die Stadt auch auf bauliche Veränderungen.

In einigen Parks und Grünanlagen wurden Hecken und Büsche zurückgeschnitten. Dadurch sollen Bereiche besser einsehbar werden.

Das Ziel: Weniger Angsträume und mehr Übersicht für Menschen, die sich dort bewegen.


Videoüberwachung in Cottbus soll ausgeweitet werden

Ein weiterer Punkt im Konzept für mehr Sicherheit Cottbus ist die Videoüberwachung.

An einzelnen Orten gibt es bereits Kameras, etwa im Bereich des Japanischen Pavillons. Oberbürgermeister Tobias Schick spricht sich dafür aus, diese Technik künftig an weiteren Hotspots einzusetzen.

Allerdings sind dafür rechtliche Änderungen auf Landesebene notwendig. Sollte das Ordnungsrecht angepasst werden, könnte die Stadt schnell reagieren.


Gewalt unter Jugendlichen beschäftigt die Stadt

Besonders Sorgen bereitet der Stadt die zunehmende Gewalt unter jungen Menschen.

Nach Einschätzung des Oberbürgermeisters kommt es immer häufiger zu schweren Konflikten zwischen Jugendlichen, teilweise sogar unter Kindern.

Hier sieht die Stadt Handlungsbedarf auf mehreren Ebenen:

  • Schulen
  • Jugendhilfe
  • Sozialarbeit
  • gesetzliche Regelungen

Ziel sei es, frühzeitig einzugreifen und Eskalationen zu verhindern.


Sicherheit auch bei Großveranstaltungen ein Thema

Auch bei großen Veranstaltungen spielt die Sicherheit Cottbus eine immer größere Rolle.

Beim Karnevalsumzug oder bei Stadtfesten werden Straßen inzwischen häufig mit schweren Fahrzeugen abgesperrt, um Besucher zu schützen.

Die Stadt setzt dabei auf pragmatische Sicherheitslösungen, um Veranstaltungen weiterhin möglich zu machen. Unterstützung kommt teilweise auch von Sponsoren, die Sicherheitsmaßnahmen mitfinanzieren.

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Autor: Redaktion

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