Große Erleichterung in der Lausitz: Die verbliebenen ASP Restriktionszonen an der Grenze zu Sachsen sind in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße aufgehoben worden.
Damit gilt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ab sofort wieder komplett als freies Gebiet.
ASP Restriktionszonen offiziell beendet
Nach erfolgreicher Umsetzung aller Bekämpfungsmaßnahmen haben die EU-Kommission und der Ständige Veterinärausschuss dem Antrag Brandenburgs zugestimmt. Die letzte Restriktionszone entlang der sächsischen Landesgrenze wird aufgehoben.
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz war zuletzt im November 2024 ein ASP-Fall bei einem Wildschwein festgestellt worden. Im Landkreis Spree-Neiße datiert der letzte amtliche Nachweis auf April 2024.
Bereits im Herbst 2025 waren große Teile der Sperrzonen aufgehoben worden. Jetzt folgt der letzte Schritt.
OSL komplett frei – Schutzkorridor bleibt in Spree-Neiße
Mit dem Wegfall der ASP Restriktionszonen ist Oberspreewald-Lausitz vollständig frei von Einschränkungen.
Im Landkreis Spree-Neiße bleibt lediglich der ASP-Schutzkorridor entlang der Grenze zu Polen bestehen.
Die entsprechende EU-Durchführungsverordnung tritt am 28. Februar in Kraft. Die Landkreise haben ihre Tierseuchenverfügungen bereits angepasst.
Überwachung geht weiter
Auch nach Aufhebung der ASP Restriktionszonen bleibt die Lage unter Beobachtung. In den ehemaligen Sperrgebieten finden weiterhin risikoorientierte Fallwildsuchen statt.
Alle tot aufgefundenen oder erlegten Wildschweine werden auf ASP untersucht. Gesund erlegte Tiere können durch Jäger direkt verwertet werden, ohne das Testergebnis abzuwarten. Die Untersuchung dient der Früherkennung.
Die Afrikanische Schweinepest bleibt damit ein Thema – aber die Region kann aufatmen.
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