Brandenburg setzt auf 337 Katastrophenschutz-Leuchttürme für den Krisenfall

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Nach dem tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins treibt Brandenburg seine Krisenvorsorge weiter voran. Landesweit stehen inzwischen 337 Katastrophenschutz-Leuchttürme als zentrale Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger bereit.

337 Katastrophenschutz-Leuchttürme in Brandenburg

Innenminister René Wilke erklärte im Innenausschuss des Landtags, dass mit dem Aufbau der Standorte auch Schulungen und Erprobungen in den Kommunen einhergehen. Ziel sei es, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und strukturiert unterstützen zu können.

Die Standorte befinden sich unter anderem in Schulen und Turnhallen. Dort sollen Menschen im Krisenfall:

  • Schutz und Wärme finden
  • Mobiltelefone aufladen können
  • Trinkwasser erhalten
  • Erste Hilfe bekommen

Für den Aufbau stellte das Land den Landkreisen und kreisfreien Städten 40 Millionen Euro zur Verfügung.

Reaktion auf Stromausfall und wachsende Verunsicherung

Der mehrtägige Stromausfall in Berlin nach einem Brandanschlag hatte auch in Brandenburg für Verunsicherung gesorgt. Laut Innenministerium ist der Informationsbedarf spürbar gestiegen. Teilweise wurden bereits Flugblätter verteilt und Social-Media-Kampagnen gestartet.

Dabei betont das Ministerium, dass es nicht darum gehe, Panik zu schüren. Vielmehr solle die Bevölkerung auf mögliche Szenarien vorbereitet sein – etwa Naturkatastrophen oder Sabotageakte.

Anlaufstellen online einsehbar

Die genauen Standorte der Katastrophenschutz-Leuchttürme sind auf der Internetseite des Innenministeriums Brandenburg abrufbar. Im Krisenfall sollen sie als feste, verlässliche Orientierungspunkte dienen.

Mit dem flächendeckenden Netz setzt Brandenburg ein klares Signal für mehr Resilienz und strukturierte Notfallhilfe.

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Autor: Redaktion

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