Der BSW Austritt von Gesundheitsministerin Britta Müller und Infrastrukturminister Detlef Tabbert sorgt für weitere Bewegung in Brandenburgs Landespolitik. Beide erklärten ihren BSW Austritt heute gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten. Damit folgen sie Finanzminister Robert Crumbach.
BSW Austritt offiziell bestätigt
Den BSW Austritt erklärten Müller und Tabbert übereinstimmend gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten. Beide wollen ihre Ministerarbeit künftig ohne parteiinterne Konflikte fortsetzen und sehen darin einen Beitrag zur Stabilität der Landesregierung.
BSW Austritt mit Blick auf Regierungsfähigkeit
In ihrer Erklärung machen Müller und Tabbert deutlich, dass der BSW Austritt kein Rückzug aus der Verantwortung sei. Im Gegenteil: Ihr Fokus liege auf verlässlicher Regierungsarbeit, pragmatischen Entscheidungen und einer Orientierung an der Lebenswirklichkeit der Menschen in Brandenburg.
Landesregierung arbeitet trotz BSW Austritt weiter
Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte nach dem Ende der Koalition erklärt, dass die Regierung auch nach dem BSW Austritt regulär weiterarbeitet. Alle Minister bleiben bis zur Bildung einer neuen Koalition im Amt. Woidke bescheinigte Müller und Tabbert dabei ausdrücklich gute Arbeit.
Politische Laufbahnen vor dem BSW Austritt
Britta Müller war erst seit Herbst 2025 Mitglied des BSW und zuvor lange in der SPD aktiv.
Detlef Tabbert war früher Mitglied der Linken, wechselte zum BSW und war Teil des Sondierungsteams nach der Landtagswahl.
Nach dem BSW Austritt: Alle Minister ohne Parteibuch
Mit dem BSW Austritt von Müller und Tabbert sind nun alle drei über das BSW ins Kabinett gekommenen Minister parteilos. Die politische Neuordnung in Brandenburg geht damit weiter – mit offenem Ausgang.
Alle Hintergründe zur aktuellen politischen Lage in Brandenburg hört Ihr im Programm von Radio Cottbus und lest Ihr jederzeit auf radiocottbus.de.
Foto Britta Müller: MGS
Foto Detlef Tabert: Ines Hasenau
Foto Landtag: Landtag Brandenburg / Stefan Gloede

























