35 tote Wölfe durch Verkehrsunfälle – so lautet die erste Verkehrsbilanz aus Brandenburg für dieses Jahr. Damit ist die Zahl exakt so hoch wie im Vorjahr. Auffällig: Mehr Wölfe sterben im Straßenverkehr als durch Abschüsse.
Die aktuellen Zahlen aus Brandenburg machen deutlich, wie groß die Gefahr für die geschützten Tiere ist. Unfälle mit Autos, Lkw und Zügen sind weiterhin eine der häufigsten Todesursachen. Gerade auf stark befahrenen Straßen in ländlichen Regionen kommt es immer wieder zu Kollisionen.
Mehr Verkehrstote Wölfe als durch Abschüsse
Damit rückt der Straßenverkehr immer stärker in den Fokus der Diskussion in der Verkehrsbilanz Brandenburg – für Tiere und Autofahrer. Experten sehen hier Handlungsbedarf – etwa durch bessere Warnsysteme oder Wildschutzmaßnahmen.
Ostdeutschland als Wolfszentrum
Die meisten Wolfsreviere liegen in Ostdeutschland, besonders in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bundesweit leben inzwischen mehr als 1600 Wölfe in Deutschland. Mit der wachsenden Population steigt auch die Zahl der Begegnungen mit dem Straßenverkehr.
AUS DEN NACHRICHTEN VOM 21.11.2025:
Landtag entscheidet: So geht Brandenburg zukünftig beim Wolf vor























