Gold für die Lausitz: Das Lausitzer Bahnradtrio mit Pauline Grabosch (RSC), Lea Sophie Friedrich (RSC) und Clara Schneider (RSV) hat bei den Bahn-Europameisterschaften in Konya den Europameistertitel im Teamsprint der Frauen gewonnen. Ein perfekter Auftakt für den deutschen Verband – und ein starkes Ausrufezeichen aus regionaler Sicht.
Goldlauf mit Nervenstärke
Schon am ersten Wettkampftag zeigte das Trio seine Klasse. In der Qualifikation fuhren Grabosch, Friedrich und Schneider mit 46,276 Sekunden die zweitschnellste Zeit. In der Zwischenrunde steigerten sie sich weiter und setzten sich mit 45,943 Sekunden gegen Italien durch.
Spannendes Finale gegen Großbritannien
Das Finale entwickelte sich zum Krimi. Gegen Großbritannien lag das deutsche Trio zwischenzeitlich rund eine halbe Sekunde zurück. Als Schlussfahrerin machte Pauline Grabosch entscheidend Boden gut und führte das Team in 45,710 Sekunden zum Sieg. Der Vorsprung: nur drei Tausendstelsekunden.
Bundestrainer Jan van Eijden zeigte sich hochzufrieden. Er hob die deutliche Leistungssteigerung von Clara Schneider als Anfahrerin, die konstante Fahrt von Lea Sophie Friedrich auf Position zwei sowie die entscheidende Schlussrunde von Pauline Grabosch hervor.
Weitere Ergebnisse und Ausblick
Im Teamsprint der Männer belegten Nik Schröter (RSC), Maximilian Dörnbach (RSC) und Luca Spiegel Rang fünf. Das Trio erreichte in der Zwischenrunde 42,679 Sekunden. Die Bahnrad-EM 2026 läuft noch bis zum 5. Februar.
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