Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt die Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung bei Projekttagen rund um 80 Jahre Kriegsende und die Zeit des Nationalsozialismus. Ziel ist es, jungen Menschen Geschichte verständlich zu vermitteln und Demokratie erlebbar zu machen – auch mit Blick auf Projekte in der Lausitz.
Lottomittel stärken Erinnerung und Demokratie
Mit den Lottomitteln fördert das Land Brandenburg gezielt Vorhaben, die über klassische Bildungsangebote hinausgehen. Die Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung erhält 30.000 Euro, um ihr bestehendes Bildungsprogramm weiter auszubauen. Im Mittelpunkt stehen Projekttage für Schülerinnen und Schüler, die Geschichte greifbar und verständlich machen.
Was mit den Lottomitteln geplant ist
Die geförderten Projekttage setzen auf verschiedene Formate, die Jugendliche aktiv einbinden. Geplant sind unter anderem:
- Workshops und Projekttage an Schulen
- Filmvorführungen mit anschließender Diskussion
- Zeitzeugenprojekte
- Führungen zu Orten jüdischen Lebens
Die Angebote sollen in mehreren Städten in Brandenburg stattfinden – auch in Regionen wie der Lausitz.
Gemeinsames Lernen mit starken Partnern
Bei der Umsetzung arbeitet die Stiftung mit dem Landesjugendring Brandenburg sowie weiteren Partnern zusammen. Die Lottomittel ermöglichen es, neue Lern- und Vermittlungsformate zu entwickeln, die junge Menschen zum Mitdenken und Mitmachen anregen.
Warum Lottomittel so wichtig sind
Die Förderung stammt aus Lottomitteln, die aus der Glücksspielabgabe in Brandenburg kommen. Jeder Lottoschein trägt dazu bei, gemeinnützige Projekte möglich zu machen – besonders solche, die sonst keine klassische Förderung erhalten würden, für die Menschen vor Ort aber eine große Bedeutung haben.
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