Die Stadtwerke Cottbus vermieten ihren City-Saal ab sofort nicht mehr an externe Nutzer. Die Entscheidung sorgt für Diskussionen in der Stadt. Hintergrund ist eine öffentliche Debatte über frühere Vermietungen und die Frage, wie ein kommunales Unternehmen mit sensiblen Themen umgeht.
Entscheidung der Stadtwerke Cottbus
Der City-Saal an der Bahnhofstraße gehört den Stadtwerken Cottbus. Bisher wurde er nicht nur für eigene Informationsveranstaltungen genutzt, sondern auch an externe Gruppen vermietet. Künftig ist das nicht mehr vorgesehen. Das teilte die Geschäftsführung in einem Schreiben mit.
Begründet wird der Schritt damit, dass die öffentliche Diskussion rund um einzelne Veranstaltungen dem Kerngeschäft der Stadtwerke schade. Politik und gesellschaftliche Debatten seien nicht Aufgabe des Unternehmens.
Öffentliche Diskussion als Auslöser
Auslöser für die Entscheidung war eine breit geführte öffentliche Debatte über frühere Nutzungen des Saals. In diesem Zusammenhang wurde auch eine geplante externe Veranstaltung abgesagt. Die Stadtwerke verweisen darauf, dass sie ihre Leistungen grundsätzlich neutral anbieten wollten, sich nun aber bewusst aus solchen Diskussionen zurückziehen.
Unterschiedliche Reaktionen in der Stadt
Die Entscheidung stößt in Cottbus auf unterschiedliche Reaktionen. Einige Akteure kritisieren, dass damit ein zentraler Raum für Veranstaltungen und Austausch wegfällt. Andere sehen den Schritt als konsequenten Versuch, weitere Konflikte zu vermeiden.
Klar ist: Der City-Saal bleibt weiterhin für interne Zwecke der Stadtwerke nutzbar. Externe Vermietungen sind jedoch ausgeschlossen.
Ob und wie es künftig alternative Veranstaltungsräume für Vereine, Initiativen oder Dialogformate gibt, ist offen.
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