Die Bahnreaktivierung rückt für Brandenburg und die Lausitz wieder in den Fokus. Neue Machbarkeitsstudien des Landes Brandenburg nehmen jetzt auch die Strecken Luckau-Uckro – Lübben und Falkenberg – Herzberg genauer unter die Lupe. Ziel ist es, stillgelegte Bahnverbindungen wiederzubeleben und den ländlichen Raum besser anzubinden.
Bahnreaktivierung als Chance für die Region
Die Bahnreaktivierung soll vor allem Menschen außerhalb der großen Städte neue Perspektiven bieten. Für Pendler, Schüler und Familien könnte sich der Alltag spürbar erleichtern. Weniger Auto, mehr Zug. Das ist das Ziel hinter den aktuellen Prüfungen.
LAUSITZER BAHNSTRECKEN DIE REAKTIVIERT WERDEN KÖNNTEN
Die Strecke Luckau-Uckro – Lübben verbindet die Niederlausitz mit dem Spreewald. Sie gilt seit Jahren als wichtiger Lückenschluss im Regionalverkehr. Die laufende Untersuchung soll klären, ob sich eine Bahnreaktivierung technisch und wirtschaftlich lohnt und wie viele Fahrgäste davon profitieren würden.
Auch die Strecke Falkenberg (Elster) – Herzberg (Elster) Stadt wird aktuell geprüft. Sie könnte die Mobilität im südöstlichen Brandenburg deutlich verbessern.
Auch weitere Bahnstrecken in Brandenburg werden derzeit geprüft: Gerade für Menschen ohne Auto wäre eine Bahnreaktivierung ein großer Gewinn für Alltag, Arbeit und Ausbildung.
Wie es jetzt weitergeht
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien bilden die Grundlage für weitere Entscheidungen. Bei ausreichend Potenzial folgen vertiefende Wirtschaftlichkeitsprüfungen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob die Bahnreaktivierung mit Fördermitteln von Bund und Land umgesetzt werden kann.
Noch ist nichts entschieden. Für viele Menschen in der Region sind die Studien allerdings ein wichtiges Signal für bessere Mobilität und neue Chancen.
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