Zwei Vorfälle mit strafrechtlichen Konsequenzen haben am Wochenende den Weihnachtsmarkt in Spremberg überschattet. Ein Mann zeigte den Hitlergruß und rief eine verfassungswidrige Parole. Außerdem kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei politischen Gruppierungen. Die Polizei hat in beiden Fällen Strafverfahren eingeleitet.
Hitlergruß auf der Bühne – Hausverbot ausgesprochen
Wie die Polizei mitteilt, betrat ein Mann am Wochenende zweimal die Bühne auf dem Weihnachtsmarkt in Spremberg. Beim zweiten Mal zeigte er den Hitlergruß und rief die verfassungswidrige Parole „Heil Hitler“. Der Sicherheitsdienst reagierte sofort, sprach ein Hausverbot bis zum Veranstaltungsende aus und verwies die Personengruppe vom Gelände. Die Polizei stellte die Personalien fest und leitete ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Auseinandersetzung zwischen politischen Lagern
In einem weiteren Fall kam es auf dem Weihnachtsmarkt zu Streit zwischen zwei politischen Gruppierungen. Nach einer lautstarken Diskussion eskalierte die Situation. Trotz des Eingreifens des Sicherheitsdienstes kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Der Rettungsdienst versorgte die Betroffenen vor Ort. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und prüft den genauen Ablauf.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen und prüft, ob es Zusammenhänge oder gezielte Provokationen gab. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sollen sich an die Polizei Spremberg wenden.
Weitere Nachrichten aus Spremberg und der Lausitz hört Ihr im Programm von Radio Cottbus und lest sie jederzeit auf radiocottbus.de.

























